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Die innere Mitte: Buddah Bowl

 

Kennt ihr das auch, dass ein bestimmtes Essen mit einer schönen Erinnerung verknüpft ist? Oft sind es Kindheitserinnerungen oder Reisen. Das bleibt im Herz und besonders.



Eine Buddha Bowl habe ich zum ersten Mal am wunderschönen Achensee in Österreich gegessen. Es war ein unvergesslicher Tag. Ich war mit vier weiteren Bloggerinnen auf dem Weg nach Österreich zu einem Bloggertreffen. Das Wetter war toll und so saßen wir auf einer Terrasse am See mit Blick auf die Berge und haben es uns gutgehen lassen.Und das Schönste daran war und ist, dass wir inzwischen richtig gute und teilweise sogar beste Freundinnen geworden sind. Über ganz Deutschland verteilt, aus München, Stuttgart, Frankfurt und Berlin, freuten wir uns um so mehr über dieses Wiedersehen und mümmelten bei herrlichstem Sonnenschein eine köstliche Buddha Bowl in uns hinein. Immer wenn ich nun eine dieser Bowls zubereite, muss ich an dieses schöne und lustige Wochenende denken. Deswegen ist es so wichtig, Erlebnisse mit einem guten Essen zu verbinden. Es Bleibt!

Zutaten für 2 Personen

½ Gurke
2 Hände voll Rucola
1 Knolle Rote Bete
1 mittelgroße Süßkartoffel
2 TL Olivenöl
2 Hände voll Zuckerschoten
2 kleine Rinder-Minuten-Steaks
1 TL Stärke
½ TL Natron
5 EL Teriyaki-Sauce
1 TL Kreuzkümmel
4 EL Couscous
Bio-Limetten
2 EL Granatapfelkerne
Petersilie
Minze
1 Avocado


Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Rucola waschen und 2 Schüsseln damit auslegen. Die Gurke in dicke Scheiben schneiden, die Rote Bete schälen und in dünne Scheiben hobeln. Die Petersilie und die Minze fein hacken.

  2. Den Couscous mit kochendem, gesalzenen Wasser übergießen, quellen lassen und die gehackten Kräuter unterheben.

  3. Das Fleisch in schmale Streifen schneiden mit dem Natron, der Stärke und dem Kreuzkümmel bestäuben, die Teriyaki-Sauce dazugeben und alles gut umrühren.

    Die Süßkartoffel schälen, und in kleine Würfel (2x2cm)schneiden. Mit Öl, Salz und Pfeffer vermengen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und für 15 min im Ofen backen. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten.

  4. Die Avocado um den Kern herum halbieren und mit einem Esslöffel aus der Schale holen Nun alle Zutaten hübsch in den Schüsseln, auf dem Rucola anrichten. Mit je einer halben Avocado dekorieren, den Saft einer Limette übergießen und mit Granatapfelkernen bestreuen und servieren.




Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


Mit meinem Lieblingsgemüse: Spaghetti in Joghurt-Gurken-Soße



Jeder hat ja so sein Lieblingsgemüse. Und meins ist und bleibt: Gurke. Fragt mich nicht wieso, aber Gurke habe ich schon immer geliebt. Im Kindergarten war mein liebstes Frühstück Gurken-Stullen, in der Grundschule hat mir mein Vater einfach eine komplette Gurke aufgeschnitten mitgegeben – und ich hab sie aufgefuttert. Und wenn meine Mutter Schmorgurken gemacht hat, stand ich als erste auf der Matte. Aber nicht wegen der Schmorgurken. Sondern wegen des Inneren der Gurke, das meine Mutter rausgekratzt hat. Das ist überhaupt das Beste an der ganzen Gurke! 

Umso begeisterter war ich, als ich dieses Rezept bei janinaandfood entdeckt habe. Das Rezept habe ich leicht abgewandelt und es ist einfach köstlich! Super frisch und leicht.


Zutaten
für 4 Personen

500g Spaghetti
1 Salatgurke
1 Limette
2-3 Knoblauchzehen
600g Joghurt
50 Pinienkerne


Die Spaghetti in einem großen Topf mit ausreichend Salz bissfest kochen. Den Joghurt in eine Schüssel geben, den Knoblauch hineinpressen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Ich hobel die Gurke mit einem Schäler in feine Scheiben, man kann sie aber auch einfach klein schneiden. Die Gurke zum Joghurt geben und mit etwas Limettensaft abschmecken.
Die Pinienkerne ohne Fett in Pfanne kurz anrösten.
Nun einfach die Nudeln in den Joghurt geben, Pinienkerne darüber streuen– fertig.


Lasst es euch schmecken 
Emmely


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Fruchtig bis knackig: Sommerlicher Chicoréesalat


Ich glaube Chicorée ist auch so ein ganz spezielles Gemüse, bei dem es kein "ja, schmeckt ganz okay" gibt. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, je nachdem ob man bitter mag oder nicht. 

Ich für meinen Teil liebe es leicht bitter. Tonic, Bitterlemon und Campari... alles meins. Kein Wunder also, das auch Chicorée ein gerne gesehener Gast auf meinem Speiseplan ist. Mein allerliebster Salat, wenn es draußen sommerlich warm wird, ist deswegen meine Eigenkreation, die ich euch heute ans Herzchen legen möchte.



Das Rezept ist so lecker wie einfach und schon allein die Tatsache es euch überhaupt als Rezept verkaufen zu wollen, fast schon dreist. Aber sollte ich es euch deswegen etwa vorenthalten? Auf keinen Fall!



Und mit diesen vier Zutaten seid ihr auch schon dabei! Chicorée, Mango, Orange und Himbeeren. Die Mengen der einzelnen Zutaten variieren je nach Gusto.

Ich schneide den Strunk des Chicoreé immer großzügig keilförmig heraus, dann ist der Rest nämlich wirklich nur noch leicht bitter. Die Orange filetieren, klein schneiden und den Saft aus dem "Gerippe" mit der Hand auspressen. Den Mango-Trick habe ich von Emmely und er funktioniert wunderbar. Einfach längs links und rechts an der flachen Seite des Kerns vorbei schneiden, so hat man quasi schon mal zwei Hälften, die man, wenn die Mango schön reif und saftig ist, was sie sein sollte, mühelos mit einem Löffel aushöhlen kann. Das Fruchtfleisch rund um den Kern auch noch abschneiden und alles mundgerecht würfeln. Die Himbeeren vorsichtig unterheben und fertig. 



Schon vereint sich der herbe Geschmack des Chicorée mit der Saftigkeit der Orange, der köstlichen Süße der Mango und der säuerlichen Spritzigkeit der Himbeere. Eine Zugabe von Zucker ist für mich nicht nötig. Aber probiert es am besten einfach selber aus.


Auf ein paar sonnige Tage!
Liebe Grüße aus Berlin
Doreen



Salzig oder süß?: Arme Ritter!




Heute kommt das schnellste Gericht, das man sich vorstellen kann. Man kann es salzig oder süß essen. Zum Frühstück, zum Mittag zum Abenbrot oder als Snack. Es besteht aus Zutaten die quasi jeder immer im Haus hat. Und es ist lecker! Und noch dazu so schnell gemacht. Arme Ritter. Die hat meine Mutter mir schon als Kind gemacht und wie ich kürzlich herausgefunden habe, selbst nie gegessen (wie geht das?). Heute ist es mein absolut liebstes Notfall-Gericht, wenn nichts anderes im Haus ist und ich das leider erst an einem Sonntag bemerke.



Zutaten
für 3-4 Arme Ritter

3-4 Toastscheiben
2 Eier
etwas Milch
etwas Butter

Das ist das Grundrezept. Die Eier mit etwas Milch in einem tiefen Teller verrühren. Wenn ihr die Armen Ritter herzhaft essen wollt, noch etwas Salz und Pfeffer hinzugeben. Die Toastscheiben in der Eimasse wenden und in etwas Butter in einer Pfanne braten, bis sie schon goldbraun und knusprig sind. Fertig!


Wenn ihr die süße Variante haben wollt, in die Eimasse etwas Vanillezucker und Zimt geben. Das ist so lecker, obwohl es so simpel ist!



Habt eine schöne sonnige Restwoche und genießt eure Armen Ritter.
Emmely


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 verliebtinzuhause

Kinderleichte Kinderküche: Blitzpizza

Kinderleicht? Von wegen! Kennt ihr das auch? Das kleinste Kind hat ihre beste Freundin zu Besuch und etwas später klingelt es an der Tür. So schnell kann ich gar nicht gucken wie die Freunde meines Sohnes in seinem Zimmer verschwinden. Uiii, es geht auf das Abendessen zu und ich hab das Haus voll hungriger Kinder.
 
Jetzt muss schnell eine Idee her. Lilly mag kein Gemüse, Bruno bekommt schon einen dramatischen Würgreiz wenn er das Wort Zwiebeln nur hört. Da schließt Hugo sich umgehend an. Zwiebeln wie ekelhaft. Wie kann eine Mutter ihrem Kind auch sowas schreckliches antun. Das ist eindeutig ein Fall für Amnesty international. Aber dafür ist jetzt keine Zeit. Jerry mag eigentlich nur Würstchen. Nur mein Minchen, die isst alles. Na immerhin. Hilft mir in dem Moment aber auch nicht wirklich weiter. 


Zum Glück fällt mir ein, dass ich in der Speisekammer noch Wraps zu liegen habe. Die Mädchen kommen in die Küche gelaufen. "Können wir helfen?" Aber immer doch! Der Kühlschrank wird gesichtet. Paprika, Tomaten, Schinken, Zwiebeln, Salami, Pilze usw. werden von den Mädchen sorgfältig und hochkonzentriert kleingeschnitten. Den Käse reibe ich schnell. Der Ofen ist vorgeheizt. Vom Geschirrgeklapper angelockt stehen plötzlich auch die Jungs in der Tür. 
"Gib´s Essen???" Sieht ein wenig nach klassischer Rollenverteilung aus. Nun gut. 


Heute kommen sie nicht so leicht davon. Heute ist nämlich jeder selber für sein Essen verantwortlich. Alle bekommen einen Wrap auf den Teller, der einfach nur mit Tomatenmarkt bestrichen wird. Nun kann der "Boden" nach Lust und Laune und nach persönlichem Geschmack belegt werden. Zum Schluss noch etwas italienische Kräuter und Käse drüber und dann ab damit für ein paar Minuten in den Ofen. So schnell kann es gehen!

Ich entscheide mich für  Champignons und frischen Blattspinat. Dad nimmt Thunfisch, Kapern und Zwiebeln. Am Tisch ist eine himmlische Ruhe, weil alle genüsslich vor sich hin mampfen. Perfekt. Und niemand hat was zu meckern.


Also keine Panik wenn ihr das nächste Mal kleine Fressmonster im Haus habt. Blitzpizza kommt einfach bei jedem gut an. Die Wraps kann man gut auf Vorrat zu liegen haben. Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

It´s cold outside: Apfel-Holunderpunsch

Mein lieber Scholli, da dachte ich der Frühling kommt und was ist? Na nüscht ist. Kein laues Lüftchen weit und breit. Sattdessen sibirische Temperaturen, kalter Ostwind und in einigen Regionen sogar noch mal Schnee. Wenn man aus dem Fenster sieht, kann man sich gar nicht vorstellen WIE kalt es ist. Die Sonne lacht und lädt zu einem Spaziergang ein.


Wenn wir dann mit mit kalten Händen und roten Wangen nach Hause kommen, dann brauchen wir ganz schnell etwas das wärmt. Von innen und von außen. Was kann dann gemütlicher sein als eine schöne Tasse Holunder-Punsch? Das Beste daran? Dass die Kinder begeistert sein werden, denn der Punsch kommt wunderbar ganz ohne Alkohol aus. Meine jedenfalls lieben diese heiße Köstlichkeit. Er ist so kinderleicht gemacht, das sie ihn sogar selber zubereiten können um ihn mir – mit einem guten Buch auf dem Sofa liegend – zu servieren. Na wenn das nichts ist! 


Zutaten



1,5 Liter Apfelsaft

400 ml Schwarzer Johannisbeersaft

120 ml Holunderblütensirup



Alle Zutaten in einem Topf erwärmen... das war es auch schon. Ihr Lieben, wir lassen uns von der Kälte nicht unterkriegen und machen das Beste daraus und warten geduldig auf das erste zarte Grün und frühlingshafte Temperaturen. Bis dahin macht euch einfach ein paar warme Gedanken.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen