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Jamaika-Feeling vom Grill: Jerk Chicken


Leute, ist das ein Jahundertsommer? Bei dem Wetterchen ist man doch am liebsten im Garten und hält die Nase in die Sonne. Wenn dann im Hintergrund noch leise Bob Marley dudelt, fühlt man sich doch fast wie auf Jamaika. Fehlen nur nur die Palmen und das Meeresrauschen. Und das unglaublich leckere Essen natürlich.

Gut das Meeresrauschen wird schwierig, die Palmen sind machbar, aber das Essen ist ja nun wirklich gar kein Problem!



Als ich vor ein paar Jahren auf dieser wundervollen Insel Urlaub gemacht habe, habe ich am meisten das abendliche BBQ geliebt und genossen. Gegrillt wurde Schwein und Hühnchen das in einer sensationellen Marinade eingelegt war. Das ganze nannte sich dann Jerk-Pork und Jerk-Chicken. 



Das Rezept musste ich natürlich als kulinarische Urlaubserinnerung mit nach Hause nehmen. Man kann ein ganzes Hähnchen oder Keulen grillen. Ich kaufe immer die bereits entbeinten Hühnerkeulen aus dem türkischen Supermarkt, schneide sie in zwei Teile und stecke sie auf Spieße. So lässt sich das köstliche Jerk-Chicken auch gut bei einem Picknick essen.



Zutaten für 8 Personen

16 lange Holzspieße
8 entbeinte Hühnerkeulen
1 Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
2 Knoblauchzehen gehackt
1 Chilischote, fein gehackt
1 EL süßes Papriapulver
1 TL frischer Thymian
½ TL Salz, gemahlener Pfeffer
5 TL Sojasoße
2 EL Öl

Das überstehende Fett von den Keulen abschneiden, in zwei Hälften teilen und auf die Spieße stecken. Die Zutaten der Marinade zusammenrühren und die Spieße damit bestreichen. Abgedeckt im Kühlschrank, am besten über Nacht durchziehen lassen. Dann wie gewohnt abgrillen.



Na dann, Feuer frei ihr Lieben! Lasst es euch schmecken und genießt diesen traumhaften Sommer. Wir düsen jetzt erstmal ab nach Sardinien und vielleicht bringen wir euch ja nach dem Urlaub schon das nächste Trauminsel-Rezept mit. 

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Zur WM: Russischer Oliviersalat



Es ist soweit. Die WM 2018 hat begonnen, die WM-Challenge auf unserem Instagram-Account ist in vollem Gange und heute kommt nun auch unser erster Beitrag zum WM-Thema.

Dabei habe ich mich zunächst auf das Gastgeberland konzentriert: Russland. Ich wollte etwas möglichst Authentisches kochen, da ich aber nun überhaupt gar keine Ahnung von der russischen Küche habe, musste ich mir irgendetwas einfallen lassen. Also habe ich einen Freund gefragt, dessen Familie aus Russland stammt, und der wiederum fragte seine Mama nach einem Rezept. Und da ist es. Der klassische russische Oliviersalat, der, wie man mir sagte, auf keiner russischen Feier fehlen darf.



Zutaten
für 4 Personen

6 mittelgroße Kartoffeln
300g Hähnchenbrustfilet
6 Saure Gurken
3 Eier
6 EL Erbsen
8 EL Mayonnaise

Die Kartoffeln werden geschält und gekocht. Auch die Eier werden gekocht, bis sie hart sind. Das Hähnchen wird normalerweise auch gekocht, ich habe es aber einfach im Ofen zubereitet. Dazu einfach die Hähnchenbrustfilets auf ein Backblech mit Backpapier legen, mit Salz würzen und ca. 15 min. bei 175°C Umluft in den Ofen schieben.

Jetzt einfach die Kartoffeln, die Eier, das Hähnchen, und die sauren Gurken klein schneiden und in einer Schüssel mit den Erbsen und der Mayonnaise vermischen. Und schon haben wir den Salat (haha).



Lasst es euch schmecken und lasst euch gerne auch inspirieren von den vielen tollen Rezepten, die wir schon auf unserem Instagram-Account unter #hkwm2018 gesammelt haben.
Emmely



Der perfekte Begleiter zu Spargel: Zucchiniwaffeln


Wer mich kennt, weiß wie sehr ich die Spargelzeit herbei sehne. Und wenn sie dann endlich da ist, weiß die ganze Familie, da müssen wir jetzt durch. Jetzt gibt es Spargel, Spargel und nochmal  Spargel. Spargel mit und ohne Hollandaise, als Risotto, als Nudelpfanne, als Auflauf und Suppe. Doch am aller, allerliebsten esse ich ihn einfach pur mit etwas Butter. Da brauche ich kein Fleisch und gar nichts. Nicht mal Kartoffeln. Stell mit einen Teller Spargel hin und ich bin im 7. Himmel.

Meine große Liebe zu Spargel begann schon in meiner Kindheit. Ich bin in Ost-Berlin aufgewachsen, wo es für Normalsterbliche nicht möglich war dieses edle Gemüse offiziell zu erwerben. Sprich man konnte ihn einfach nirgendwo kaufen. Nun hatten wir aber das unglaubliche Glück, das es meinem Vater durch Beziehungen gelungen war, 1 mal jährlich 500g von einem Hobbyspargelbauern abzukaufen. Und dieses Essen wurde dann nicht nur genossen, es wurde zelebriert. 



Darum wird bei uns halt Spargel gegessen wenn er Saison hat und zwar, bis er uns aus den Ohren kommt. Es muss ja dann auch schließlich wieder für die nächsten 10 Monate reichen. Das sieht hier allerdings nicht jeder so euphorisch wie ich. Also muss ich mir was einfallen lassen um die Herrschaften bei Laune zu halten. Und an dieser Stelle kommen die Zucchiniwaffeln ins Spiel. Denn sie sind wirklich der perfekte Begleiter zu meinem Lieblingsgemüse.

Bisher hatte ich die Zucchinimasse nur als Puffer gebraten und weil das immer so großen Anklang bei allen gefunden hat, dachte ich, ich könnte sie doch einfach mal im Waffeleisen machen. Köstlich sage ich euch! 

Zutaten für 4 Personen / 12 Waffeln

750g  Zucchini grob raspeln
120g altbackenes Weißbrot fein würfeln
2 EL Thymian und etwas Bärlauch hacken
3 Eier, Salz und Pfeffer

Alles zu einer Masse verrühren und 
portionsweise im Waffeleisen ausbacken



Ich wünsche euch Guten Appetit
und eine genussvolle Spargelzeit.


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

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Mit meinem Lieblingsgemüse: Spaghetti in Joghurt-Gurken-Soße



Jeder hat ja so sein Lieblingsgemüse. Und meins ist und bleibt: Gurke. Fragt mich nicht wieso, aber Gurke habe ich schon immer geliebt. Im Kindergarten war mein liebstes Frühstück Gurken-Stullen, in der Grundschule hat mir mein Vater einfach eine komplette Gurke aufgeschnitten mitgegeben – und ich hab sie aufgefuttert. Und wenn meine Mutter Schmorgurken gemacht hat, stand ich als erste auf der Matte. Aber nicht wegen der Schmorgurken. Sondern wegen des Inneren der Gurke, das meine Mutter rausgekratzt hat. Das ist überhaupt das Beste an der ganzen Gurke! 

Umso begeisterter war ich, als ich dieses Rezept bei janinaandfood entdeckt habe. Das Rezept habe ich leicht abgewandelt und es ist einfach köstlich! Super frisch und leicht.


Zutaten
für 4 Personen

500g Spaghetti
1 Salatgurke
1 Limette
2-3 Knoblauchzehen
600g Joghurt
50 Pinienkerne


Die Spaghetti in einem großen Topf mit ausreichend Salz bissfest kochen. Den Joghurt in eine Schüssel geben, den Knoblauch hineinpressen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Ich hobel die Gurke mit einem Schäler in feine Scheiben, man kann sie aber auch einfach klein schneiden. Die Gurke zum Joghurt geben und mit etwas Limettensaft abschmecken.
Die Pinienkerne ohne Fett in Pfanne kurz anrösten.
Nun einfach die Nudeln in den Joghurt geben, Pinienkerne darüber streuen– fertig.


Lasst es euch schmecken 
Emmely


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Fruchtig bis knackig: Sommerlicher Chicoréesalat


Ich glaube Chicorée ist auch so ein ganz spezielles Gemüse, bei dem es kein "ja, schmeckt ganz okay" gibt. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, je nachdem ob man bitter mag oder nicht. 

Ich für meinen Teil liebe es leicht bitter. Tonic, Bitterlemon und Campari... alles meins. Kein Wunder also, das auch Chicorée ein gerne gesehener Gast auf meinem Speiseplan ist. Mein allerliebster Salat, wenn es draußen sommerlich warm wird, ist deswegen meine Eigenkreation, die ich euch heute ans Herzchen legen möchte.



Das Rezept ist so lecker wie einfach und schon allein die Tatsache es euch überhaupt als Rezept verkaufen zu wollen, fast schon dreist. Aber sollte ich es euch deswegen etwa vorenthalten? Auf keinen Fall!



Und mit diesen vier Zutaten seid ihr auch schon dabei! Chicorée, Mango, Orange und Himbeeren. Die Mengen der einzelnen Zutaten variieren je nach Gusto.

Ich schneide den Strunk des Chicoreé immer großzügig keilförmig heraus, dann ist der Rest nämlich wirklich nur noch leicht bitter. Die Orange filetieren, klein schneiden und den Saft aus dem "Gerippe" mit der Hand auspressen. Den Mango-Trick habe ich von Emmely und er funktioniert wunderbar. Einfach längs links und rechts an der flachen Seite des Kerns vorbei schneiden, so hat man quasi schon mal zwei Hälften, die man, wenn die Mango schön reif und saftig ist, was sie sein sollte, mühelos mit einem Löffel aushöhlen kann. Das Fruchtfleisch rund um den Kern auch noch abschneiden und alles mundgerecht würfeln. Die Himbeeren vorsichtig unterheben und fertig. 



Schon vereint sich der herbe Geschmack des Chicorée mit der Saftigkeit der Orange, der köstlichen Süße der Mango und der säuerlichen Spritzigkeit der Himbeere. Eine Zugabe von Zucker ist für mich nicht nötig. Aber probiert es am besten einfach selber aus.


Auf ein paar sonnige Tage!
Liebe Grüße aus Berlin
Doreen



Salzig oder süß?: Arme Ritter!




Heute kommt das schnellste Gericht, das man sich vorstellen kann. Man kann es salzig oder süß essen. Zum Frühstück, zum Mittag zum Abenbrot oder als Snack. Es besteht aus Zutaten die quasi jeder immer im Haus hat. Und es ist lecker! Und noch dazu so schnell gemacht. Arme Ritter. Die hat meine Mutter mir schon als Kind gemacht und wie ich kürzlich herausgefunden habe, selbst nie gegessen (wie geht das?). Heute ist es mein absolut liebstes Notfall-Gericht, wenn nichts anderes im Haus ist und ich das leider erst an einem Sonntag bemerke.



Zutaten
für 3-4 Arme Ritter

3-4 Toastscheiben
2 Eier
etwas Milch
etwas Butter

Das ist das Grundrezept. Die Eier mit etwas Milch in einem tiefen Teller verrühren. Wenn ihr die Armen Ritter herzhaft essen wollt, noch etwas Salz und Pfeffer hinzugeben. Die Toastscheiben in der Eimasse wenden und in etwas Butter in einer Pfanne braten, bis sie schon goldbraun und knusprig sind. Fertig!


Wenn ihr die süße Variante haben wollt, in die Eimasse etwas Vanillezucker und Zimt geben. Das ist so lecker, obwohl es so simpel ist!



Habt eine schöne sonnige Restwoche und genießt eure Armen Ritter.
Emmely


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 verliebtinzuhause

Asia meets BBQ: Tomatensalsa



Ach ist das herrlich, die Grillsaison ist eröffnet!!! Lange genug hat es ja schließlich auch gedauert. Endlich spielt sich das Leben, und auch das Essen, wieder draußen ab. Denn in unserer Familie sind  alle bekennende Liebhaber von offenem Feuer und Holzkohle. Das ist wahrscheinlich noch so ein genetisches Überbleibsel aus der Steinzeit. Ugga-ugga, ich habe Feuer gemacht!


Ich verspreche euch, ihr werdet hier in nächster Zeit jede Menge Grillrezepte zu sehen bekommen. Denn bevor wir alle gemütlich im Garten zusammensitzen, grillen und genießen, bekommt unsere Kreativität Flügel. Die ganze Familie sprüht vor Ideen. Es werden verschiedene Fleischsorten unterschiedlich eingelegt, Spießchen gespießt, Salate geschnippelt und Soßen gerührt.


Die hausgemachte BBQ-Soße ist so und so Standart und nicht mehr wegzudenken, das Rezept werde ich euch bei Gelegenheit auch noch verraten. Seit zwei, drei Jahren allerdings, hat sie Konkurrenz bekommen von einer fruchig-frischen Tomatensalsa, mit einem Hauch Asien. 

Das Rezept stammt von einer lieben Bloggerfreundin von mir, die leider schon lange nicht mehr postet. Dafür hat sie einen ganz tollen Insta-Account. Die Dame ist nämlich vom Fach. Schaut doch einfach mal vorbei wenn ihr euch für vegane, glutenfreie, laktosefrei Rezepte interessiert.




Zutaten

4 aromatische Rispentomaten
1 Chilischote
1 Knoblauchzehe
2 Stangen Frühlingszwiebeln
1 Limette
50 ml Olivenöl
Salz / Pfeffer
frischer Koriander

Ihr schneidet die Tomaten, die Chilischote, den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln in möglichst kleine Würfel, gebt die abgeriebene Schale der Limette und den gehackten Koriander dazu und gießt das ganze mit dem Öl und dem Saft der Limette auf. Nun alles schön umrühren, mit Pfeffer und vor allem Salz abschmecken und ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


Diese Salsa ist so schnell gemacht und auch als kleines Mitbringsel immer gerne gesehen. Lasst es euch schmecken. Feuer frei!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen 

Frühlingsfrisch: Schopska-Salat



Leute, der Sommer ist da! Also fast. Zumindest sind 22 Grad eine deutliche Steigerung zu dem Schnee, der an Ostern in Berlin gefallen ist. Und passend zu diesen sommerlichen Temperaturen gibt es heute einen leckeren frischen Salat, den man im Garten oder auf dem Balkon genießen kann. Oder halt am offenen Fenster, wenn man keinen Balkon hat (so wie ich).

Diesen Salat liebe ich schon, seit ich Kind bin. Und, wie ich gerade von meiner Mutter erfahren habe, liebt auch sie ihn schon, seit sie Kind ist; was (wenn man ihren Aussagen über ihr Alter Glauben schenken kann) in etwas genauso lange her ist. 
Das Rezept ist nicht nur super einfach gemacht, sondern sogar ein Original, das meine Oma aus dem Bulgarien-Urlaub mitgebracht hat.


Zutaten
für 4 Portionen

1 Salatgurke
400g Tomaten
4 Lauchzwiebeln
150g Schafskäse
8 TL neutrales Öl
Salz


Die Gurke und die Tomaten jeweils halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Das weiße Ende der Lauchzwiebeln in dünne Ringe scheiden und in einer Schüssel mit den Tomaten, der Gurke und dem Öl mischen und gut salzen.
Den Schafskäse – am besten natürlich bulgarischer – mit einer Reibe grob reiben und auf den Salat geben. Zuletzt die grünen Enden der Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und auf den Käse geben.


Lasst euch den Salat schmecken und genießt die Sonne, 
man weiß nie, wie lange sie da ist.
Emmely


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Es grünt so grün: Feine Frühlingssuppe mit Bärlauch

Lange genug mussten wir ja nun auf ihn warten, er hat sich Zeit gelassen in diesem Jahr. Aber wenn der Frühling dann endlich durchs Land zieht, die warmen Sonnenstrahlen die Nase kitzeln und die ersten zarten Knospen sprießen, dann fühle ich mich immer so richtig grün – so frühlingsgrün! 

Was läge da näher als sich ein super leckeres Süppchen zu kochen. Mit grünen Erbsen, Rucola, frischem Bärlauch und als Topping leuchtend pinke Radieschen. Wenn das keine Augenweide ist? Eine Suppe wie eine Frühlingswiese.


Ich liebe ja Bärlauch und da die Saison recht kurz ist gibt es ihn derzeit so oft wie möglich und in allen Variationen. Leider habe noch keinen Platz im Wald gefunden wo ich ihn frisch ernten kann. Ich bin auch so selten im Wald, bin aber immer ganz neidisch wenn andere Bloggerinnen ihre geheimen, versteckten Ernteplätze zeigen. Im Großstadt-Dschungel kauft man ihn eben im Supermarkt.

Zutaten für 4 Personen

1 Zwiebel
300g mehlige Kartoffeln
reichlich Bärlauch
1 EL Olivenöl
1 l Gemüsebrühe
750g TK-Erbsen
80g Rucola
10 Radieschen
1 EL Butter
100 ml Sahne
3 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
rote Pfefferbeeren (wer mag)


Zwiebeln in kleine, Kartoffeln in große Würfel schneiden und in dem heißen Öl leicht anbraten. Den klein geschnittenen Bärlauch zugeben und kurz zusammenfallen lassen. Die Brühe dazugießen, aufkochen und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Die Erbsen hineingeben und weitere 5 Minuten kochen lassen.

Inzwischen eine Hand Rucola für die Garnitur beiseite legen und den Rest hacken. Radieschen putzen und vierteln und in der Butter bei mittlerer Hitze garen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Sahne zur Suppe geben und aufkochen lassen. Den Rucola hineingeben, die Suppe fein pürieren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in Schüsseln füllen. Mit Radieschen und Rucola garnieren und mit gehackten roten Pfefferbeeren bestreuen.

Also, wenn ihr das nächste Mal am Bärlauch vorbeischlendert, sei es nun im Wald oder im Laden, nehmt ihn mit und gebt ihm vorübergehend ein Zuhause in diesem leckeren Süppchen.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

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creadienstag


Alles aus einem Topf: One-Pot-Pasta


Wer liebt es nicht? Eine Pfanne zum Braten, ein Topf zum Nudeln kochen, ein Sieb zum Abgießen, noch ein Topf für die Soße. Und ruckzuck steht die Küche voll mit dreckigem Geschirr. Nein, ich denke das liebt niemand. 

Genau deswegen lieeebe ich One-Pot Gerichte. Alles kommt einfach in einen Topf - noch simpler geht es nicht. Und der Geschmack leidet keineswegs darunter, ganz im Gegenteil. Dadurch, dass die Nudeln direkt in der Soße gekocht werden, bekommen sie einen intensiveren und einzigartigen Geschmack. 
Ein schnelles, einfaches UND leckeres Feierabendgericht, was will man mehr?



Zutaten
für 4 Personen

500g kurze Nudeln
500g Hähnchenbrustfilet
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
300g Tomaten
3 Lauchzwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 EL Tomatenmark
500 ml Gemüsebrühe oder Fond
500g stückige Tomaten aus der Dose
80g Parmesan



Zunächst das Fleisch, die Paprika, die Lauchzwiebeln und die Tomaten klein schneiden.

Nun etwas Öl in einem großen Topf erhitzen, und das Fleisch rundherum anbraten und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Den Knoblauch pressen und dazugeben, die Lauchzwiebeln und das Tomatenmark hinzugeben und alles kurz mitbraten. Anschließend die Paprika und die frischen Tomaten hinzugeben und ebenfalls kurz braten.

Jetzt die Brühe und die stückigen Tomaten aufgießen und die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann einfach die (ungekochten) Nudeln dazugeben. Je nach Nudelsorte solange köcheln lassen, bis die Nudeln al dente sind. In der Regel sollten es so ca. 10 Minuten sein. 

Zuletzt nurnoch den Parmesan reiben und unter die Nudeln heben.



So fix ist ein leckeres Essen gezaubert und die Küche bleibt (einigermaßen) sauber.
Lasst es euch schmecken
Emmely


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creadienstag 

Klein und fein: Pasticcini

Geburtstage werden bei uns nicht, wie in vielen anderen Familien, übers ganze Jahr verteilt gefeiert. Das wäre ja auch irgendwie langweilig und wenig herausfordernd. Nö, bei uns gibt es regelrechte Stoßzeiten. Dann muss gefeiert werden was das Zeug hält, ob man will oder nicht. Der ganz normale Großfamilien-Wahnsinn sozusagen.
 
Damit es dann aber doch nicht zuuuu anstrengend wird, verteilen sich die Geburtstagsknäule auf sage und schreibe ZWEI Monate. Im März machen wir uns warm und im Mai ist dann die absolute Geburtstags-Eskalation. Deswegen haben wir hier auch eine Woche pausiert.
 
Wenn Emmely und ich beim sonntäglichen Familienessen in die Runde fragen, was es zum Geburtstag-Kaffee geben soll, dann fangen alle an mit den Augen zu klappern. „ Könnt ihr uns nicht Pasticcini machen?“ Jeder hier liebt diese kleinen Köstlichkeiten und es sind immer zu wenige!



Aber das ist ja gerade das Schöne daran, das Besondere. So werden sie wertgeschätzt und jedes Einzelne genossen, denn es steckt schon ein wenig Arbeit darin. Doch die lohnt sich allemal! Manchmal werden sie sogar abgezählt und zugeteilt, damit es absolut gerecht ist und nicht womöglich Einer eins mehr hatte.

Kennengelernt haben wir sie in Italien. Stellt euch vor, ihr sitzt in einem kleinen Cafe in einem schönen Innenhof, die Sonne scheint und ihr habt eine köstliche Tasse Cappuchino und ein paar Pasticcini vor euch. "La dolce vita" sage ich nur. Und genau so schmecken sie auch. Nach dem süßen Leben!


 
Zutaten 

1 Ei
100g Butter
50g Zucker
150g Mehl
Salz
Verschiedene Früchte
Puddingpulver
Milch, Zucker
Frischkäse, Himbeergelee

Zubereitung


Das Ei trennen und das Eiweiß zur Seite stellen. Eigelb, 100g Butter in kleinen Stücken, 50g Zucker, 150g Mehl und eine Prise Salz erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Kleine Förmchen ausbuttern und wenig Teig, ca 5 mm hoch in die Förmchen drücken. Mit der Gabel einstechen und im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 15 min nicht zu dunkel backen. Den Boden nach dem Backen sofort dünn mit Eiweiß bestreichen.



Puddingpulver nach Packungsanweisung zubereiten. Frischkäse mit dem Himbeergelee verrühren. Auf die ausgekühlten Küchlein nach belieben einen Klecks Pudding geben oder die Frischkäsecreme aufspritzen und mit dem Obst belegen. 



Der feine Mürbeteig zergeht förmlich auf der Zunge und man kann einfach nicht genug davon bekommen. Probiert es aus! Kleiner Tipp, macht lieber die doppelte Menge... oder die dreifache, oder vierfache... oder... ihr werdet sehen!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen