Latest Posts
Posts mit dem Label Start in den Tag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Fruchtig bis knackig: Sommerlicher Chicoréesalat


Ich glaube Chicorée ist auch so ein ganz spezielles Gemüse, bei dem es kein "ja, schmeckt ganz okay" gibt. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, je nachdem ob man bitter mag oder nicht. 

Ich für meinen Teil liebe es leicht bitter. Tonic, Bitterlemon und Campari... alles meins. Kein Wunder also, das auch Chicorée ein gerne gesehener Gast auf meinem Speiseplan ist. Mein allerliebster Salat, wenn es draußen sommerlich warm wird, ist deswegen meine Eigenkreation, die ich euch heute ans Herzchen legen möchte.



Das Rezept ist so lecker wie einfach und schon allein die Tatsache es euch überhaupt als Rezept verkaufen zu wollen, fast schon dreist. Aber sollte ich es euch deswegen etwa vorenthalten? Auf keinen Fall!



Und mit diesen vier Zutaten seid ihr auch schon dabei! Chicorée, Mango, Orange und Himbeeren. Die Mengen der einzelnen Zutaten variieren je nach Gusto.

Ich schneide den Strunk des Chicoreé immer großzügig keilförmig heraus, dann ist der Rest nämlich wirklich nur noch leicht bitter. Die Orange filetieren, klein schneiden und den Saft aus dem "Gerippe" mit der Hand auspressen. Den Mango-Trick habe ich von Emmely und er funktioniert wunderbar. Einfach längs links und rechts an der flachen Seite des Kerns vorbei schneiden, so hat man quasi schon mal zwei Hälften, die man, wenn die Mango schön reif und saftig ist, was sie sein sollte, mühelos mit einem Löffel aushöhlen kann. Das Fruchtfleisch rund um den Kern auch noch abschneiden und alles mundgerecht würfeln. Die Himbeeren vorsichtig unterheben und fertig. 



Schon vereint sich der herbe Geschmack des Chicorée mit der Saftigkeit der Orange, der köstlichen Süße der Mango und der säuerlichen Spritzigkeit der Himbeere. Eine Zugabe von Zucker ist für mich nicht nötig. Aber probiert es am besten einfach selber aus.


Auf ein paar sonnige Tage!
Liebe Grüße aus Berlin
Doreen



Salzig oder süß?: Arme Ritter!




Heute kommt das schnellste Gericht, das man sich vorstellen kann. Man kann es salzig oder süß essen. Zum Frühstück, zum Mittag zum Abenbrot oder als Snack. Es besteht aus Zutaten die quasi jeder immer im Haus hat. Und es ist lecker! Und noch dazu so schnell gemacht. Arme Ritter. Die hat meine Mutter mir schon als Kind gemacht und wie ich kürzlich herausgefunden habe, selbst nie gegessen (wie geht das?). Heute ist es mein absolut liebstes Notfall-Gericht, wenn nichts anderes im Haus ist und ich das leider erst an einem Sonntag bemerke.



Zutaten
für 3-4 Arme Ritter

3-4 Toastscheiben
2 Eier
etwas Milch
etwas Butter

Das ist das Grundrezept. Die Eier mit etwas Milch in einem tiefen Teller verrühren. Wenn ihr die Armen Ritter herzhaft essen wollt, noch etwas Salz und Pfeffer hinzugeben. Die Toastscheiben in der Eimasse wenden und in etwas Butter in einer Pfanne braten, bis sie schon goldbraun und knusprig sind. Fertig!


Wenn ihr die süße Variante haben wollt, in die Eimasse etwas Vanillezucker und Zimt geben. Das ist so lecker, obwohl es so simpel ist!



Habt eine schöne sonnige Restwoche und genießt eure Armen Ritter.
Emmely


Verlinkt bei
 verliebtinzuhause

Snow Withe: Käsekuchen zum trinken


Was ist das für ein Wetter draußen? Kalt, kalt, kalt! Ich dachte, der Winter könnte sich eigentlich so langsam verabschieden. Ich hab es ja gerne so richtig heiß... aber Pustekuchen! Jetzt gibt Väterchen Frost noch mal so richtig Gas. Was soll's? Davon lassen wir uns die Laune keines Falls vermiesen, ganz im Gegenteil. Jetzt machen wir es uns so richtig lecker!


Nach den ganzen winterlich-warmen Gerichten, die hier in den letzten Wochen zu sehen waren, dachte ich, es wird Zeit das Weiß des Winters nochmal aufzugreifen.

Wer mag Shakes? Hände hoch! Dachte ich es mir doch. Ich liebe sie. Ist immer eine gute Alternative zu Süßigkeiten und man ist auch gleich noch schön satt. Ich mach den Kindern jetzt immer zum Frühstück einen schönen Shake mit Erdbeeren TK, Banane, Milch und ein paar Haferflocken. So bin ich froh, dass wir weg sind von diesen völlig überzuckerten Cornflakes, die es hier früher immer gab, bei denen man nach 30 min schon wieder Hunger hatte.


Wenn bei uns Geburtstage anstehen und meine Mutter fragt, welchen Kuchen sie denn backen soll, kommt es von allen wie aus einem Mund KÄSEKUCHEN. Also dachte ich mir, cool wäre doch auch, wenn man ihn einfach mal so zwischdurch, ohne viel Aufwand und mit nur 3 Zutaten trinken könnte. Voilà! Hier kommt das Rezept. 

Zutaten für 2 Gläser 
250g Quark (Fettstufe ist euch überlassen)
200 ml Milch ( Fettstufe ist ebenfalls euch überlassen)
1 - 2 Tütchen Vanillinzucker (je nachdemm wie süß man es mag)


Ich sag euch, der ist so lecker und hat absolutes Suchtpotential! Und wenn ihr jetzt noch einen Keks habt und den so'n bisschen einstippt, dann fehlt euch nicht mal der Boden. Also shake it Baby!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen 

Für einen guten Start in den Tag: Wake-Up Schoko-Shake


Das ist das ultimative Rezept für alle Chocoholics und Morgenmuffel! Leckerer Schoki-Geschmack, Kaffee zum wach werden und das Beste daran: Das alle funktioniert ohne Zucker.

Zutaten
für eine Portion

1 Banane

200 ml Milch (1,5% Fett)

1 Tasse Espresso

2 EL Kakaopulver (Backkakao)

Keine Angst vor der Banane, für alle die kein Bananenfreund sind. Man schmeckt sie wirklich nicht sehr intensiv, sondern sie gibt dem Shake die nötige Süße. Dadurch verzichte ich auch komplett auf Zucker. Wem es aber doch zu herb sein sollte, kann natürlich noch mit einem Süßungsmittel seiner Wahl nachhelfen.

Die Zubereitung könnte einfacher nicht sein. Einfach alle Zutaten in den Mixer hauen, mixen, fertig. So schnell und sooo lecker.

Der Shake schmeckt wirklich so schokoladig, dass er der perfekte Ersatz für Schokolade ist, wenn der Heißhunger mit einem durchgeht.
 
Startet gut in den Tag und lasst es euch schmecken
Emmely

Verlinkt bei
Samstagsplausch 

Familienrezept: Weltbester Eiersalat


Jede Familie hat ja so ihr ganz eigenes Familienrezept. Bei uns ist es der weltbeste Eiersalat. Wenn ich also überlege, welches Gericht mir ein gutes Gefühl gibt - ein Gefühl von zu Hause sein - dann ist das eindeutig der Eiersalat von meiner Mutter. 

Der ist so gut und so simpel.
Ihr braucht nicht mehr als 3 Zutaten.

6-7 Eier
1/2 kl. Zwiebel
125g Mayonnaise


Hier kommt es wirklich auf die Mayonnaise an, damit er so schmeckt wie bei Mutti. Egal ob gekauft oder selber gemacht, ihr solltet darauf achten, dass sie nicht zu säuerlich ist.

Die Eier hart kochen und mit dem Eierschneider einmal längs und einmal quer schneiden und dann in klitzekleine Würfel schnippeln.


Die halbe Zwiebel ebenfalls in solche klitzekleinen Würfel schneiden. Eier, Zwiebel und Mayonnaise mischen. Salzen, peffern, fertig. Das war's schon? Ja das war's!



Und was ist euer Wohlfühlfamilienrezept?

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen




Das Beste zum Feste: Weihnachtliche Cranberry Marmelade

 

Ich muss gestehen, ich bin eigentlich kein großer Marmeladen-Fan. Insbesondere pur auf dem Brötchen ist sie mir zu süß. Aber komischerweise, sobald Käse mit im Spiel ist, bin auch ich wieder mit im Spiel. Marmelade und Käse ist für mich die absolute Killer-Combo (immer diese neumodischen Wörter). 

Passend zur Weihnachtszeit habe ich für euch ein köstliches Rezept für eine Cranberry-Marmelade mit einem Hauch Weihnachten. 
Schmeckt selbstverständlich aber auch zu jeder anderen Jahreszeit!



Zutaten 
für ca. 5 Marmeladengläser

300g Cranberries (frisch)
100g Cranberries aus dem Glas (gezuckert)
3 Orangen
375g TK Erdbeeren
150ml Rotwein
1,5 TL Zimt
0,5 TL Lebkuchengewürz
375g Gelierzucker (2:1)
etwas gemahlene Nelken
0,5 Vanilleschoten



Das Aufwendigste an diesem Rezept, um nicht zu sagen das einzig Aufwendige, ist es, die Orangen zu filetieren. Wenn man aber, wie ich, einen fleißigen kleinen Bruder hat, der sich auch noch wunderbar als Handmodel eignet, geht auch das super fix.

Nachdem die Orangen filetiert sind und die Vanilleschote ausgekratzt ist, werden einfach alle Zutaten, bis auf den Gelierzucker, in einen großen Topf gegeben und mit einem Stabmixer püriert.

Anschließend die Masse einfach ca. eine Stunde lang ziehen lassen, sprich, einfach nichts tun.


In dieser Zeit können schon die Gläser vorbereitet werden, in denen die Marmelade anschließend ihr neues Zuhause findet. 

Wenn man es schön haben will, kann man solche hübschen kleinen Marmeladengläschen kaufen, ansonsten tut es natürlich auch eins der unzähligen ausgewaschenen Marmeladen-, Saure Gurken- oder Rote Beete - Gläser, die man noch im Schrank stehen hat, weil man sie ganz sicher nocheinmal gebrauchen kann. Jetzt ist ihr Moment gekommen!


Die Gläser (insbesondere neu gekaufte) zunächst einmal abwaschen und abtrocknen, damit sie wirklich sauber sind. Um sie anschließend noch steril und die Marmelade haltbar zu machen, Wasser in einem Wasserkocher aufkochen, in die Gläschen füllen und sie einmal damit ausspülen.


Dann geht es wieder an die Marmelade. Einfach den Zucker hinzugeben, einmal aufkochen und alles 10 min lang köcheln lassen. Dann die heiße Marmelade am besten mit einem kleinen Trichter in die Gläser füllen, diese gut verschließen und auf den Kopf stellen. 

So hält sie die Marmelade ewig, aber ich bin mir sicher, so lange wird sie es nicht überleben, so lecker wie sie ist.



Also viel Spaß beim Ausprobieren und probiert diese Marmelade 
unbedingt mal in der Killer-Combo!
Emmely

Und als kleiner Tipp: Die Marmelade lässt sich auch super verschenken. 
Sie ist ruckzuck gemacht, macht aber ordentlich was her.

Frühstücksidee: Overnight Oats


Du brauchst mal wieder eine neue Frühstücksidee? Wie wäre es denn mit Overnight Oats? Der Vorteil ist, du kannst es schon am Abend vorbereiten und brauchst am nächsten Morgen nur noch in den Kühlschrank greifen und fertig ist die Laube -wie der Berliner sagt-. Und wenn du schon spät dran bist, na und? Dann steckst du dir das Glas einfach in die Tasche und nimmst es dir mit zur Arbeit oder in die Uni oder wohin auch immer.




Ganz schön praktisch - oder?! Und richtig lecker und gesund ist es außerdem!


ZUTATEN:
100g Joghurt
100g Quark
1 Apfel oder Mango
2 El Haferflocken
Zucker oder Honig 
Vanille
frische Beeren

Den Apfel oder die Mango kleinschneiden und mit den anderen Zutaten verrühren. Mit frischen Beeren dekorieren.




Dieses Rezept ist, wie alle Rezepte, nur eine Anregung und keinesfalls in Stein gemeißelt. Du kannst alle Zutaten nach Lust und Laune und natürlich nach deinem eigenen Geschmack abwandeln. Satt Apfel - Birne, statt Zucker - Ahornsirup, statt Vanille - Zimt oder Tonkabohne. Du kannst noch Mandeln drüber geben oder Haselnüsse... was dir so einfällt.


Ich wünsche viel Spaß beim 
Ausprobieren!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Mit Stil: Heiße Schokolade am Stiel


Fix und fertig – bin nicht ich, sondern ist diese heiße Schokolade! 

Was man braucht: eine Tasse warme Milch. 
Was man bekommt: ein köstliches heißes Schokoladenwunder, mit einem kleinen Hauch Weihnachten (naja, Zimt halt) und kleinen süßen Marshmallows. 

Schmeckt super, macht was her und ist super easy in der Zubereitung. Ob also als kleine Aufmerksamkeit zum Verschenken oder einfach zum Selbertrinken an einem kalten Wintertag (sollte es jemals nochmal Winter werden – Berlin halt), Schokolade geht halt einfach immer.


Zutaten
für 10 Stk

300g Schokolade (Vollmilch oder Zartbitter)
30g Backkakao
30g Puderzucker
2 TL Zimt
1 Pk Minimarshmallows
150 ml warme Milch
eine Silikonform
Holzstiele


Ich habe zur Zubereitung eine Silikonbackform für Mini-Muffins genommen. Geeignet sind auch Eiswürfel- oder Pralinenförmchen aus Silikon, daraus lässt sich die Schokolade später super lösen. 

Ich habe gelesen, dass man auch kleine Plastikschnapsgläschen nehmen kann und diese kurz unter heißes Wasser halten soll, um die Schokolade zu lösen. Das habe ich aber selbst nicht ausprobiert, ich kann euch also nicht sagen, ob das gut funktioniert oder nicht.


Die Schokolade wird klein gehackt und um Wasserbad langsam geschmolzen. Anschließen einfach den Kakao, Puderzucker und Zimt untermischen und solange rühren, bis eine klebrige, aber glatte Masse entstanden ist.


Dann einfach die Schokolade in die Förmchen füllen, ein paar kleine Marshmallows in die Schokolade drücken und in die Mitte einen Holzstiel stecken.

  
Durch die Marshmallows und dadurch, dass die Schokolade durch den Puderzucker und den Kakao etwas fester wird, besteht eigentlich auch keine Gefahr, dass die Stiele umkippen. Sollte dies doch der Fall sein, einfach mit einer Wäscheklammer fixieren, dann kann der Stiel nicht mehr umkippen.


Nun muss man nur noch warten, bis die Schokolade wieder fest geworden ist und sie aus den Förmchen lösen. Fertig ist die heiße Schokolade am Stiel!


Zum Genießen einfach 150 ml Milch in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmen, den Schokolollie eintauchen und rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat.


Viel Spaß beim Ausprobieren und warme Hände an kalten Wintertagen wünscht euch Emmely!

Am Besten selbstgebacken: Sauerteigbrot


Was würdet ihr davon halten, wenn sich demnächst der betörende Duft von frisch gebackenem Sauerteigbrot in eurer Wohnung ausbreiten würde???



Aber nicht irgendein Brot. Sondern ein richtiges Roggenvollkornbrot aus Sauerteig. Es ist so einfach und so lecker und bedarf lediglich etwas Zuwendung und Zeit (für sich). Wer schon mal Hefeteig gemacht hat, der weiß, dass Zeit der limitierende Fakor überhaupt für bestes Gelingen ist.

Meine Freundin backt jeden Tag ihr frisches Brot selber und hat mich jetzt auch damit angesteckt. Bei uns werden die ersten Scheiben natürlich warm gegessen, kurz nach dem ich es aus dem Ofen geholt habe.



Die Kräuterbutter zerfließt direkt vor Begeisterung über ihr knusprig-warmes Brotbett und es schmeckt himmlisch. Darum verrate ich euch jetzt das kinderleichte Rezept. Vielleicht helfen euch die lieben Kleinen sogar dabei?!

Als Erstes braucht ihr einen Ansatz. Den stellt ihr aber nur ein einziges Mal her. Später wird er dann einfach immer vom fertigen Teig abgenommen.




Ihr braucht wirklich nur eine Tüte Roggenvollkornmehl und etwas Weizenmehl. Mehr nicht. Ja okay, Wasser. Aber das kommt ja hoffentlich bei jedem aus der Wand.

Ansatz 

10g Roggenvollkornmehl mit 10g warmen Wasser verrühren und 24 Stunden abgedeckt bei ca. 25°C stehen lassen

Dann wieder je 10g Mehl und Wasser zugeben und wieder 24 Stunden stehen lassen. Und das Ganze ein drittes Mal wiederholen.

Jetzt sollte der Teig säuerlich riechen und "blasig" sein und ist fertig zum Gebrauch.


Das Brot

Ihr nehmt euren Ansatz
+
250 ml Wasser
+
220 g Roggenmehl

Verrührt es gut. Ich nehme dafür einen Kochlöffel. Meine Freundin bemüht ihre Küchenmaschine. Das Ganze lasst ihr 15 Stunden gehen. Ich mache das immer in einer Schüssel mit Deckel, weil sonst der Teig so austrocknet und fest wird.



Das der Teig gut ist, seht ihr daran, wenn ihr die Schüssel kippt und sich der Teig vom Rand löst, sollte er "blasig" sein wie Hefeteig.

 Mischt 18g Salz mit 350 ml Wasser
+
440g Roggenmehl und gebt es dazu.

Wieder gut verrühren, auch das geht noch mit dem Kochlöffel. Den Teignochmal 3 Stunden gehen lassen.
Das hört sich jetzt aufwendiger an als es ist, denn das Mischen des Teigs dauert nicht länger als 3 min und den Rest macht der Teig ganz alleine.

Jetzt kommen nochmal 75ml Wasser
+
240g Roggenmehl
+
100g Weizenmehl dazu.

Das verknete ich mit der Hand und das ist auch kurz anstrengend. Da wäre jetzt eine Küchenmaschine sehr hilfreich - geht aber auch ohne.



Der Teig sollte nun eine feste Konsistenz haben, aber noch an den Händen kleben, dann ist er genau richtig. Sollte er zu trocken sein, gebt einfach noch einen Schluck Wasser dazu.

Wichtig!!! 50g Ansatz für das nächste Brot abnehmen und in einem Glas aufbewahren!

Absolut empfehlenswert ist ein Garkörbchen aus Paddigrohr. Es verbessert das Backergbnis deutlich und ist mit rund 10 € durchaus erschwinglich.



Also husch, husch ins Körbchen mit dem guten Teig! Vorher unbedingt schön dick ausmehlen, sonst klebt der Teig mit Sicherheit und fest am Korb.
Das Körbchen stellt ihr nun einfach in den ausgeschalteten Ofen und gebt ihm ein letztes Mal 3-6 Stunden Zeit für ein Schläfchen. Danach sollte der Teig deutlich gegangen sein und so aussehen:



Und jetzt, ganz wichtig, nicht im Körbchen backen, sondern vorher auf ein Backblech stürzen. Hier ist Derjenige gut dran, der vorher ordentlich gemehlt hat :-)))



An dieser Stelle müsst ihr das Brot gut im Auge behalten. Übermütige Männer könnten in einem unbeobachteten Augenblick blitzschnell zum Messer greifen um sich eine Scheibe abzuschneiden, weil es schon so fertig aussieht.

Es ist geschafft! Etwas mit Wasser besprühen und ab damit in den vorgeheizten Backofen. Zunächst 20 min bei 250°C. Dann nicht vergessen runterzudrehen und nochmal 45 min bei 180°C fertigbacken.

Ich hatte mir vorgestern zwar den Wecker gestellt, dann aber vergessen runter zudrehen. Tja dieses Brikett war dann für die Mülltonne. Ärgerlich! Aber leider wirklch nicht essbar. Jeder Hund hätte sich die Zähne daran ausgebissen.



Leute ich sage euch, wenn ihr dieses Brot gegessen habt, wollt ihr kein anderes mehr auf dem Tisch haben!

Viel Spaß beim Nachbacken. Es liest sich wirklich schlimmer als 
es ist. Der eigentliche Zeitaufwand ist sehr gering, nur das warten erfordert ewas mehr Geduld! Dafür wird man dann aber auch mit einem köstlichen Ergebnis gebührend belohnt!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen