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Trendknolle: Süßkartoffelsuppe


Heute haben wir es wieder mit einem richtigen Powerfood zu tun. Die Süßkartoffel ist nicht nur sehr fettarm, in ihr stecken auch viele Vitamine und Mineralstoffe. In den USA ist sie ja schon lange sehr beliebt. Seit einigen Jahren ist sie nun auch in Deutschland auf dem Vormarsch und in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes. 

Aber das ist ja auch kein Wunder, es gibt kaum ein Lebensmittel, das so vielseitig und wandelbar ist, wie die Süßkartoffel. Da ich ja, bekanntermaßen, Suppenkasper Nr.1 bin, habe ich ein kleines, feines Süppchen daraus kreiert. Dieses kann man das ganze Jahr essen und eignet sich sowohl als exquisite Vorspeise, Partysuppe oder für´s Familienessen. Vielseitig eben, so ist sie, die gute Süßkartoffel.

Zutaten für 4 Personen

3 große Süßkartoffeln
1 Bund Suppengrün
1-2 Bio-Limetten
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
4 Limettenblätter TK (Asialaden)
1 Chilischote (je nachdem, wie scharf man es mag)
8 dünne Scheiben mageren Schinkenspeck
etwas Öl
Salz und Pfeffer

1.Süßkartoffel, Ingwer, Knoblauch, Zwiebeln und die Chilischote putzen und kleinschneiden.
Vom Suppengrün nehme ich nur die Möhren, den Sellerie und die weißen Anteile vom Lauch, damit die schöne Farbe der Süßkartoffel erhalten bleibt. Die Petersilie kann ja noch anderweitig verwendet werden.

2.Etwas Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch und die Zwiebeln kurz anbraten. Das restliche Gemüse dazugeben gut salzen und mit Wasser aufgießen, das gerade alles bedeckt ist. Die Limettenblätter dazugeben und bei geschlossenem Deckel, solange kochen lassen, bis das Gemüse weich ist.

3.Die Limettenblätter wieder rausangeln um die Suppe im Anschluss zu pürieren. Wem die Suppe zu dick ist, der gibt einfach noch etwas Wasser dazu. Nun die Limetten waschen und die Schale fein abreiben und zur Suppe geben. Die Limetten auspressen und mit dem Saft, Salz und Pfeffer die Suppe abschmecken.

Eine Pfanne erhitzen und die Schinkenspeckscheiben ohne Fett kross ausbraten und zur Suppe servieren. Guten Appetit!

Bleibt gesund!
Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Da hat die Waage gut lachen : Sommelicher Kichererbsensalat

Hoffentlich kommt der Sommer schnell wieder in die Gänge. Das war ja wohl noch nicht alles was er zu bieten hat!? Lange genug haben wir darauf gewartet.Wenn ich da an letztes Jahr denke... da hatten wir ihn um diese Zeit fast schon die Nase voll von Grillpartys.

Ich liebe es zu grillen und da kommt für mich auch nur Feuer und Holzkohle in Frage. Das ist doch irgendwie die ursprünglichste Art zu „kochen“. Doch zum Grillen gehört für mich weit aus mehr als nur eine Wurst auf den Grill zu legen. Grillen wird bei uns zelebriert. Dazu gehört auch ein leckeres Drumherum. Jedes Jahr werden neue Salate ausprobiert, damit es nicht langweilig wird. 

Mein absoluter Favorit in diesem Jahr ist mein Kichererbsensalat, süß scharf mit Mango und Gurke. Da ich seit einiger Zeit meine Ernährung mehr in Richtung Low carb umgestellt habe, standen im Winter oft Hülsenfrüchte statt Nudeln, Kartoffel und Reis auf dem Speiseplan. Also dachte ich, da muss doch auch im Sommer was zu machen sein. Eine Alternative zum traditionellen Kartoffelsalat.


Zutaten für 4 Personen
1 Mango
1 Salatgurke
1 rote Zwiebel
1 Chilischote
1 kleinen Eisbergsalat
1 kleine Dose Kichererbsen

5 EL Miracle Whip
5 EL Apfel-Mango-Mark
Curry
etwas Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Sonnenblumenkerne
Minze oder Petersilie optional

Zubereitung

Die Kichererbsen unter fließendem Wasser abspülen. Die Zwiebel und die Chilischote in kleine Würfel schneiden. Die anderen Zutaten ebenfalls mundgerecht klein schneiden.

Die Zutaten für das Dressing miteinander verrühren und zusammen mit den Kichererbsen zu den restlichen Zutaten geben.

Vor dem servieren den fertigen Salat mit Sonnenblumenkernen und Petersilie oder Minze bestreuen und genießen.

Probiert es unbedigt mal aus, ihr werdet begeistert sein! Versprochen!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Operation gegelückt: Gehirnmuffins

Man mag ja von Halloween halten was man will, trotzdem ist es  am Mittwoch wieder soweit. Kleine Hexen, Monster und Gespenster ziehen von Haus zu Haus und tragen ihre schauderhaften Gedichte und Lieder vor, um sich Süßigkeiten einzufordern. 

 
Wer Spaß daran hat, dekoriert sein Haus mit selbst geschnitzten Kürbisköpfen und Kerzen. Und die ganz Verrückten lassen eine schaurig-schöne Party steigen. Ich liebe es ja mich zu verkleiden, zu kochen und vor allem zu dekorieren. Dafür eignet sich eine Halloween-Party besonders. 

 
Der Apfel fällt ja bekannter Maßen nicht weit vom Stamm und natürlich lieben auch meine Kinder Halloween. Und natürlich musste ich auch schon die eine oder andere Gruselparty für sie ausrichten. Es ist gar nicht so einfach sich immer neue Dinge für´s Buffet zu überlegen. Weil mir aber das Motto so gut gefällt, laufe ich jedes Mal zur Höchstform auf. Dieses Jahr werden wohl die leckeren Gehirn-Muffins die Stars auf dem Teller werden.


Diesmal war es eine Gemeinschaftsarbeit von Emmely und mir, da sie ja die Zuckerbäckerin von uns beiden ist. Also hat sie die Muffins gebacken und die Gehirnmasse aufgespritzt und Muddern war dann für die Deko zuständig.


Zutaten für 12 Muffins

Für den Teig

2 Eier
200g Joghurt
80 ml Öl
100g Zucker
1x Vanillinzucker
250g Mehl
2 TL Backpulver
gefrorene Himbeeren

Alle Zutaten bis auf die Himbeeren zu einem Teig verrühren. Jeweils 1 EL der Masse in ein Muffinförmchen geben, mit drei gefrorenen Himbeeren belegen und mit dem restlichen Teig abdecken. Bei 180°C Ober- und Unterhitze im Ofen goldbraun backen.

Für das Topping

1 Teil Butter
2 Teile Puderzucker
rote und blaue Lebensmittelfarbe
1 Tube rote Zuckermasse

Die weiche Butter nach und nach mit dem Puderzucker verrühren. Dabei ist etwas Geduld gefragt. Wenn die Masse geschmeidig ist vorsichtig die beiden Lebensmittelfarben dazugeben bis ein Grau entsteht. Sollte die Masse zu fest sein, kann man noch etwas Milch dazugeben. Alles in einen Spritzbeutel füllen und mit einer Tülle mit nicht zu großem Loch das „Gehirn“ auf den abgekühlten Muffin aufspritzen. Zum Schluss noch einen blutigen Strich in der Mitte ziehen.


Denkt daran ihr Lieben:
Süßes sonst gibt es Saures!

Liebe Grüße aus Berlin
Emmely und Doreen

Jamaika-Feeling vom Grill: Jerk Chicken


Leute, ist das ein Jahundertsommer? Bei dem Wetterchen ist man doch am liebsten im Garten und hält die Nase in die Sonne. Wenn dann im Hintergrund noch leise Bob Marley dudelt, fühlt man sich doch fast wie auf Jamaika. Fehlen nur nur die Palmen und das Meeresrauschen. Und das unglaublich leckere Essen natürlich.

Gut das Meeresrauschen wird schwierig, die Palmen sind machbar, aber das Essen ist ja nun wirklich gar kein Problem!



Als ich vor ein paar Jahren auf dieser wundervollen Insel Urlaub gemacht habe, habe ich am meisten das abendliche BBQ geliebt und genossen. Gegrillt wurde Schwein und Hühnchen das in einer sensationellen Marinade eingelegt war. Das ganze nannte sich dann Jerk-Pork und Jerk-Chicken. 



Das Rezept musste ich natürlich als kulinarische Urlaubserinnerung mit nach Hause nehmen. Man kann ein ganzes Hähnchen oder Keulen grillen. Ich kaufe immer die bereits entbeinten Hühnerkeulen aus dem türkischen Supermarkt, schneide sie in zwei Teile und stecke sie auf Spieße. So lässt sich das köstliche Jerk-Chicken auch gut bei einem Picknick essen.



Zutaten für 8 Personen

16 lange Holzspieße
8 entbeinte Hühnerkeulen
1 Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
2 Knoblauchzehen gehackt
1 Chilischote, fein gehackt
1 EL süßes Papriapulver
1 TL frischer Thymian
½ TL Salz, gemahlener Pfeffer
5 TL Sojasoße
2 EL Öl

Das überstehende Fett von den Keulen abschneiden, in zwei Hälften teilen und auf die Spieße stecken. Die Zutaten der Marinade zusammenrühren und die Spieße damit bestreichen. Abgedeckt im Kühlschrank, am besten über Nacht durchziehen lassen. Dann wie gewohnt abgrillen.



Na dann, Feuer frei ihr Lieben! Lasst es euch schmecken und genießt diesen traumhaften Sommer. Wir düsen jetzt erstmal ab nach Sardinien und vielleicht bringen wir euch ja nach dem Urlaub schon das nächste Trauminsel-Rezept mit. 

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Zur WM: Russischer Oliviersalat



Es ist soweit. Die WM 2018 hat begonnen, die WM-Challenge auf unserem Instagram-Account ist in vollem Gange und heute kommt nun auch unser erster Beitrag zum WM-Thema.

Dabei habe ich mich zunächst auf das Gastgeberland konzentriert: Russland. Ich wollte etwas möglichst Authentisches kochen, da ich aber nun überhaupt gar keine Ahnung von der russischen Küche habe, musste ich mir irgendetwas einfallen lassen. Also habe ich einen Freund gefragt, dessen Familie aus Russland stammt, und der wiederum fragte seine Mama nach einem Rezept. Und da ist es. Der klassische russische Oliviersalat, der, wie man mir sagte, auf keiner russischen Feier fehlen darf.



Zutaten
für 4 Personen

6 mittelgroße Kartoffeln
300g Hähnchenbrustfilet
6 Saure Gurken
3 Eier
6 EL Erbsen
8 EL Mayonnaise

Die Kartoffeln werden geschält und gekocht. Auch die Eier werden gekocht, bis sie hart sind. Das Hähnchen wird normalerweise auch gekocht, ich habe es aber einfach im Ofen zubereitet. Dazu einfach die Hähnchenbrustfilets auf ein Backblech mit Backpapier legen, mit Salz würzen und ca. 15 min. bei 175°C Umluft in den Ofen schieben.

Jetzt einfach die Kartoffeln, die Eier, das Hähnchen, und die sauren Gurken klein schneiden und in einer Schüssel mit den Erbsen und der Mayonnaise vermischen. Und schon haben wir den Salat (haha).



Lasst es euch schmecken und lasst euch gerne auch inspirieren von den vielen tollen Rezepten, die wir schon auf unserem Instagram-Account unter #hkwm2018 gesammelt haben.
Emmely



Asia meets BBQ: Tomatensalsa



Ach ist das herrlich, die Grillsaison ist eröffnet!!! Lange genug hat es ja schließlich auch gedauert. Endlich spielt sich das Leben, und auch das Essen, wieder draußen ab. Denn in unserer Familie sind  alle bekennende Liebhaber von offenem Feuer und Holzkohle. Das ist wahrscheinlich noch so ein genetisches Überbleibsel aus der Steinzeit. Ugga-ugga, ich habe Feuer gemacht!


Ich verspreche euch, ihr werdet hier in nächster Zeit jede Menge Grillrezepte zu sehen bekommen. Denn bevor wir alle gemütlich im Garten zusammensitzen, grillen und genießen, bekommt unsere Kreativität Flügel. Die ganze Familie sprüht vor Ideen. Es werden verschiedene Fleischsorten unterschiedlich eingelegt, Spießchen gespießt, Salate geschnippelt und Soßen gerührt.


Die hausgemachte BBQ-Soße ist so und so Standart und nicht mehr wegzudenken, das Rezept werde ich euch bei Gelegenheit auch noch verraten. Seit zwei, drei Jahren allerdings, hat sie Konkurrenz bekommen von einer fruchig-frischen Tomatensalsa, mit einem Hauch Asien. 

Das Rezept stammt von einer lieben Bloggerfreundin von mir, die leider schon lange nicht mehr postet. Dafür hat sie einen ganz tollen Insta-Account. Die Dame ist nämlich vom Fach. Schaut doch einfach mal vorbei wenn ihr euch für vegane, glutenfreie, laktosefrei Rezepte interessiert.




Zutaten

4 aromatische Rispentomaten
1 Chilischote
1 Knoblauchzehe
2 Stangen Frühlingszwiebeln
1 Limette
50 ml Olivenöl
Salz / Pfeffer
frischer Koriander

Ihr schneidet die Tomaten, die Chilischote, den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln in möglichst kleine Würfel, gebt die abgeriebene Schale der Limette und den gehackten Koriander dazu und gießt das ganze mit dem Öl und dem Saft der Limette auf. Nun alles schön umrühren, mit Pfeffer und vor allem Salz abschmecken und ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


Diese Salsa ist so schnell gemacht und auch als kleines Mitbringsel immer gerne gesehen. Lasst es euch schmecken. Feuer frei!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen 

Kinderleichte Kinderküche: Blitzpizza

Kinderleicht? Von wegen! Kennt ihr das auch? Das kleinste Kind hat ihre beste Freundin zu Besuch und etwas später klingelt es an der Tür. So schnell kann ich gar nicht gucken wie die Freunde meines Sohnes in seinem Zimmer verschwinden. Uiii, es geht auf das Abendessen zu und ich hab das Haus voll hungriger Kinder.
 
Jetzt muss schnell eine Idee her. Lilly mag kein Gemüse, Bruno bekommt schon einen dramatischen Würgreiz wenn er das Wort Zwiebeln nur hört. Da schließt Hugo sich umgehend an. Zwiebeln wie ekelhaft. Wie kann eine Mutter ihrem Kind auch sowas schreckliches antun. Das ist eindeutig ein Fall für Amnesty international. Aber dafür ist jetzt keine Zeit. Jerry mag eigentlich nur Würstchen. Nur mein Minchen, die isst alles. Na immerhin. Hilft mir in dem Moment aber auch nicht wirklich weiter. 


Zum Glück fällt mir ein, dass ich in der Speisekammer noch Wraps zu liegen habe. Die Mädchen kommen in die Küche gelaufen. "Können wir helfen?" Aber immer doch! Der Kühlschrank wird gesichtet. Paprika, Tomaten, Schinken, Zwiebeln, Salami, Pilze usw. werden von den Mädchen sorgfältig und hochkonzentriert kleingeschnitten. Den Käse reibe ich schnell. Der Ofen ist vorgeheizt. Vom Geschirrgeklapper angelockt stehen plötzlich auch die Jungs in der Tür. 
"Gib´s Essen???" Sieht ein wenig nach klassischer Rollenverteilung aus. Nun gut. 


Heute kommen sie nicht so leicht davon. Heute ist nämlich jeder selber für sein Essen verantwortlich. Alle bekommen einen Wrap auf den Teller, der einfach nur mit Tomatenmarkt bestrichen wird. Nun kann der "Boden" nach Lust und Laune und nach persönlichem Geschmack belegt werden. Zum Schluss noch etwas italienische Kräuter und Käse drüber und dann ab damit für ein paar Minuten in den Ofen. So schnell kann es gehen!

Ich entscheide mich für  Champignons und frischen Blattspinat. Dad nimmt Thunfisch, Kapern und Zwiebeln. Am Tisch ist eine himmlische Ruhe, weil alle genüsslich vor sich hin mampfen. Perfekt. Und niemand hat was zu meckern.


Also keine Panik wenn ihr das nächste Mal kleine Fressmonster im Haus habt. Blitzpizza kommt einfach bei jedem gut an. Die Wraps kann man gut auf Vorrat zu liegen haben. Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Kein Geheimnis mehr ums Alter machen: Numbercake


Wenn man einmal anfängt, Torten für die Familie zu machen, kommt man aus der Nummer nicht mehr raus. Dann werden die Erwartungen immer höher und jeder will eine zum Geburtstag haben. Naja, selbst Schuld irgendwie. 

Am Montag hatte dann die Freundin meines Bruders Geburtstag. Und da wir nicht ihren Namen tanzen wollten, haben wir lieber ihr Alter gebacken. Wir haben uns dieses Mal beim Backen nämlich von einem aktuellen Kuchen-Trend inspirieren lassen: Numbercakes. Diese hübschen Kuchen in Zahlenform, die mit allerhand Dekozeug verziert sind. Und da die Freundin meines Bruders ein großer Schoko-Fan ist, haben wir eine Schokoladenvariante des Zahlenkuchens gezaubert.

Zutaten

Für den Kuchen
4 Eier
130g Zucker
½ Vanilleschote
130g Mehl
40g Speisestärke
1 TL Backpulver
2 EL Warmes Wasser

Für die Creme
600g Sahne
400g Schokolade (Sorte nach Wahl)

Außerdem
Spritzbeutel mit Tüllen
Ganz viel Deko zum Verzieren


Zu aller erst solltet ihr die Creme vorbereiten. Dazu einfach die Sahne in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen, die Schokolade in Stücke hacken, den Topf vom Herd nehmen und die Schokolade in der Sahne schmelzen. Den Topf anschließend in den Kühlschrank stellen, bis die Masse wieder Kühlschranktemperatur hat.

Der Kuchen ist wirklich einfacher zuzubereiten, als man auf den ersten Blick denken könnte.

Zunächst sollte man sich Zahlen ausdrucken. Ich habe mir ganz einfach im Schreibprogramm auf dem Computer die Schriftart herausgesucht, die mir am besten gefallen hat und pro DINA4 Seite eine Zahl ausgedruckt.

Wichtig ist nun (aus eigener Erfahrung bei diesem Kuchen), dass man erst die eine Hälfte des Teiges herstellt und später erst die anderen Hälfte, da der Teig ansonsten zu flüssig wird, wenn er zu lange steht und es dann nicht mehr möglich ist, die Zahlen in eine schöne Form zu spritzen.


Nun also 2 Eier mit einer Prise Salz in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät aufschlagen, bis eine dicke, luftige, gelbe Masse entsteht. 65g Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen. Nach ca. 10 Minuten einen EL warmes Wasser und den Inhalt einer Viertel Vanilleschote hinzugeben und nocheinmal 3 Minuten weiter schlagen lassen. Nun 65g Mehl, 20g Speisestärke und ½ TL Backpulver vermengen und über die Masse sieben. Vorsichtig mit einem Teigschaber oder einen großen Löffel unterheben.

Den Ofen in der Zeit auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
 
Nun die Masse in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle füllen. Die ausgedruckten Buchstaben unter das Backpapier legen, so dass die Buchstaben durchschimmern. An den Umrissen entlang den Teig auf das Backpapier spritzen und die Umrisse ausfüllen. Nun das Backpapier vorsichtig auf ein Backblech ziehen und im Ofen 10 Min lang backen.

Anschließend den restlichen Teig zubereiten und den Vorgang wiederholen, damit man am Ende pro Zahl zwei Lagen hat.

Die einzelnen Böden natürlich gut abkühlen lassen, bevor man sie weiter verarbeitet.


Nun die Creme aus dem Kühlschrank holen und sie mit der Küchenmaschine gut aufschlagen, bis sie schön fest wird. Da es sich nur um Schokolade und Sahne handelt, ist die Creme natürlich insgesamt eher etwas weicher und eignet sich, wenn die Torte zeitnahe gegessen wird und nicht erst noch lange stehen oder transportiert werden muss. Ich habe mich für diese Variante einfach aus geschmacklichen Gründen entschieden. Wer eine stabilere Creme haben möchte, sollte am besten eine feste Buttercreme verwenden.
Nun eine beliebige Tülle für den Spritzbeutel verwenden und die Creme einfüllen. Die unteren Böden in Tupfern mit der Creme bespritzen und die zweiten Böden vorsichtig darauf legen. Nun auch die obere Schicht bespritzen und nach Belieben dekorieren. Wir haben mit Streuseln, Toffifee, Kinderbueno, Kinderschokolade, Schokobons, Schokocrossies und Schokotröpfchen dekoriert. Hier sind (wie immer, wenn es um Deko geht) der Fantasie keine Grenzen gesetzt.


Anstelle von Zahlen kann man natürlich auch Buchstaben oder Symbole verwenden, statt Schokocreme eine helle Creme oder statt Süßigkeiten Obst. 
Lasst eurer Kreativität freien Lauf und 
lasst es euch vor allem schmecken
Emmely


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creadienstag

Schnelle Nummer: Orintentalische Linsensuppe

Habt ihr auch so gerne Besuch wie ich? Ich liebe es Gäste zu haben! Gerne verwöhne ich sie mit einem mehrgängigen Menü oder einem Buffet voller kleiner Leckerein. Manchmal geht das aber nicht. Das kann mehrere Ursachen haben. Zum Beispiel wenn man viel lieber schnattern will als lange in der Küche zu stehen, um dann leicht abgekämpft die Gänge aufzutragen. Oft hat man einfach keine Zeit für den Großeinkauf und lange Vorbereitungen. Und manchmal steht der Besuch schlicht und ergreifend ganz unverhofft vor der Tür. Was dann? Na das ist doch kein Problem, die Lösung naht! Dann gibt es nämlich eine Orientalische Linsensuppe. Die geht rucki-zucki, kann kulinarisch locker mit jedem Menü mithalten und die Zutaten kann man problemlos jederzeit im Haus haben.


Meine geheime Geheimzutat bei diesem einfachen Gericht ist das Rauchpaprikapulver. Ich liebe es, weil es wirklich zu so vielem passt und den besonderen Geschmack gibt. Einmal angeschafft ist es dann auch immer griffbereit. Der zweite Exot der in der Suppe mitschwimmt, ist der Koriander, den hat man normaler Weise nicht im Haus. Aber auch das lässt sich leicht ändern, denn man kann ihn ganz wunderbar einfrieren und hat ihn so jeder Zeit zur Hand.

Zutaten für 4 Personen:
2 (rote) Zwiebeln
Koriander
2 gehäufte EL Rauchpaprika
3 Nelken
1 TL Kreuzkümmel
2 Dosen (800g) Kicherebsen
200g rote Linsen
1 Liter Gemüsefond oder Gemüsebrühe
1 kl. Dose 400g stückige Tomaten
Tomatenmark
4 TL Öl
Salz
Joghurt

Die Zwiebeln in dünne Spalten schneiden. Die Siele vom Koriander abschneiden und zur Seite legen, die Blätter hacken.

In einem Topf das Öl mit dem Kreuzkümmel und den Nelken 1 min erhitzen. Die Zwiebeln und die Korianderstiele dazugeben und 2 min anschwitzen, mit Salz würzen. Ansschließend alles mit dem Rauchparikapulver bestäuben,kurz mit anrösten und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen.

Die Linsen unter fließendem Wasser abspülen, mit den stückigen Tomaten in die Suppe geben und 10 min köcheln lassen. 

Die Kicherebsen ebenfalls abspülen und zusammen mit dem Koriander (noch etwas aufheben) und dem Tomatenmark in die Suppe geben und weitere 10 min Köcheln lassen. Die Stiele und wenn ihr Glück habt auch die Nelken, wieder rausfischen. Anschließend mit Salz abschmecken.

Nun ist die Suppe fertig und kann mit einem Klecks Joghurt und dem restlichen Koriander bestreut serviert werden.


Soll ich euch noch was verraten, man kann die Suppe auch ganz für sich alleine kochen und sich damit gemütlich aufs Sofa verkrümeln... bei den Temperaturen draußen auch keine soooo schlechte Alternative. Also ihr Lieben, ob mit oder ohne Gäste, macht es euch nett und lasst es euch vor allen Dingen schmecken!

Liebe Grüße 
aus der Hauptstadtküche

Soulfood auf italienisch: Polpette di carne

Während ich gerade durch's Mittelmeer schippere und die leckere italienische Küche auf unserem Schiff genieße, möchte ich euch nicht außen vor lassen. Nö, ich nehme euch einfach mit. Zumindest kulinarisch. Wie findet ihr das? Ich liebe ja die italienische Küche. Am liebsten einfach und ehrlich.


Kennt ihr Essen, das so richtig YUMMIE ist, wo man sich reinlegen könnte, weil es so unglaublich lecker schmeckt? Nach Kindheit, nach Wohlfühlen, nach Geborgenheit?! Eben so richtiges Seelenfutter. So ein Rezept habe ich heute für euch. Eins, das sich ganz schnell zum absoluten Lieblingsrezept von Kind und Kegel mausern könnte. 

Darauf gekommen bin ich in Bologna, der Heimatstadt nicht nur von Sauce Bolognese und Mortadella, sondern auch der Polpette. In einem stylischen Restaurant namens La Bolpetta. Also solltet ihr mal in Bologna sein, dann geht unbedingt ins La Bolpetta!

Durch den Zitronenabrieb schmecken die Fleischbällchen so wunderbar frisch, dass man sie auch gut kalt essen kann. Dieses Rezept eignet sich daher auch ausgezeichnet für Bouletten bei einem sommerlichen Picknick.


Polpette di carne

oder zu Deutsch Fleischklößchen.



Zutaten für 4-6 Personen



1 Biozitrone

1/2 Bund Lauchzwiebeln

120g Parmesan

3 Knoblauchzehen

2 El Semmelbrösel

1 kg Mischhack

3 Eier

Olivenöl

700 ml passierte Tomaten

100 ml Fond

1 El Rohrzucker

Basilikum und Oregano

1 Ciabatta

Salz und Pfeffer



Zitrone heiß waschen, trocknen und die Schale fein abreiben. Die Lauchzwiebeln fein hacken, den Parmesan reiben. Beides in eine große Schüssel geben. Knoblauch schälen und dazupressen. Zitronenschale, Brösel, Gehacktes und Eier dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles miteinander verkneten und Bällchen daraus formen.

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und die Bällchen rundherum anbraten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Für die Soße die passierten Tomaten etwas Olivenöl, Fond und Zucker in einem großen Topf aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Bällchen dann bei kleiner Hiltze 30 min köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die Kräuter dazugeben. Mit Brot servieren.

Guten Appetit!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

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Heiß und kalt ein Genuss: Couscous-Pfanne mit Feta-Dip


Couscous ist ja ein absoluter Allrounder. Ob als warmes Abendessen, als Snack im Büro oder als Salat beim Grillen, Couscous kann einfach alles. Und passend dazu habe ich ein Rezept, das auch alles kann. Eine Couscous-Pfanne, die als warmes Hauptgericht genauso gut schmeckt wie als kalter Salat. 
Das Chamäleon der Rezepte, das sich immer seiner Umgebung anpasst. Quasi.

Zutaten
für 5-6 Personen

500g Couscous

800g Hühnchen

400g Tomaten

1 Stange Lauch

2 Paprika

3-4 Frühlingszwiebeln

Tomatenmark

Ajvar

Currypulver

Paprikapulver

300g Joghurt

200g Feta



Paprika, Tomaten, Lauch und Frühlingszwiebeln kleinschneiden und in einer Pfanne anbraten, etwas Paprikapulver darüber geben, salzen und pfeffern.

Den Couscous mit heißem Wasser übergießen und quellen lassen, bis er das gesamte Wasser aufgenommen hat. Für genaue Angaben bzgl. der Menge des Wassers haltet euch einfach an die Angaben auf der Verpackung. Anschließend Salz, Paprikapulver und Currypulver zum Couscous geben. Die Menge hängt davon ab, wie intensiv ihr den Geschmack gerne hättet. Also einfach zwischendurch probieren und nach dem eigenen Geschmack abschmecken.

Das Fleisch in mundgerechte Stücken schneiden und in einer Pfanne mit Salz und Peffer anbraten. Etwas Tomatenmark und Ajvar hinzugeben und kurz mitbraten. Ob ihr milden oder scharfen Ajvar nehmt, hängt von eurem persönlichen Geschmack ab.

Für den Dip einfach den Feta zerbröseln, mit dem Joghurt vermischen (den Fettgehalt dürft ihr selbst wählen) und bei Bedarf mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun einfach das Gemüse, das Fleisch und den Couscous in einem großen Topf oder einer großen Schüssel vermengen.

Heiße Couscous-Pfanne mit dem Feta-Dip servieren oder im Kühlschrank aufbewahren und später als Salat genießen.

So einfach und schnell ist ein Gericht gezaubert, das aber mindestens wie drei funktioniert!

 Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit

Emmely


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Identitätskrise: Pizza-Flammkuchen


Ist das noch ein Flammkuchen oder schon eine Pizza? Man weiß es nicht. Aber was man weiß – oder zumindest ich – es ist super lecker! 

Vielleicht ist es ja hier gerade die Mischung, die es macht. Der Belag erinnert nicht im Entferntesten an einen klassischen Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck, aber der Boden ist nicht braun genug für eine Pizza und außerdem ist ja überhaupt keine Tomatensoße drauf. Es muss ja nun auch nicht alles eine konkrete Bezeichnung haben, die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt.



 Zutaten
für 2-3 Personen

400g Mehl

1 Würfel frische Hefe

250 ml Wasser

1 TL Salz

1 Becher Crème fraîche

eine Hand voll kleine aromatische Tomaten

2 Frühlingszwiebeln

Feta

Rucola

  
Um den Hefeteig anzusetzen, einfach die Hefe in einer großen Schüssel zerbröseln, in 100 ml Wasser auflösen und ein paar Minuten stehen lassen. Dann die das Mehl, das Salz und die restlichen 150 ml Wasser hinzufügen und gut durchkneten. 

Jetzt braucht der Teig ein wenig Ruhe. Einfach die Schüssel an einen warmen Ort stellen, z.B. unter die Heizung, und mit einem Deckel oder einem Geschirrtuch abdecken. Nach einer Stunde den Teig nocheinmal kräftig durchkneten und bei Möglichkeit nocheinmal 30 Minuten gehen lassen. 
Sehr Hungrige können den Teig aber auch sofort verarbeiten.


Den Teig in zwei Teile teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche so groß ausrollen, dass er ein Backblech ausfüllt. Besonders lecker ist es, wenn der Boden sehr dünn ausgerollt ist! Nun den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und anfangen, ihn zu belegen.


Dafür zunächst die Crème fraîche auf dem Teig verteilen. Die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe, die Tomaten in dünne Scheiben und den Feta in kleine Würfel schneiden und alles großzügig auf dem Boden verteilen. 

Alles einmal gut salzen und pfeffern und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 18 Minuten (je nach Ofen) backen. Der Boden wird nicht wirklich braun, ist aber trotzdem super knusprig!


Jetzt nurnoch in Stücke schneiden und mit reichlich Rucola belegen. Wem diese Variante zu vegetarisch ist, kann natürlich auch noch ein paar Scheiben Schinken rauflegen.

Eine weitere Variante haben sich meine Mitbewohner ausgedacht, denen meine Version tatsächlich etwas zu vegetarisch war. Sie haben den Boden mit Crème fraîche, Barbecuesoße, Hackfleisch, angebratenen roten Zwiebeln,  Jalapeños und Käse belegt. 


Wie ihr seht, sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt! Der Boden lässt sich nach Belieben als Pizza, Flammkuchen oder eben Pizza-Flammkuchen belegen.


Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!