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Da hat die Waage gut lachen : Sommelicher Kichererbsensalat

Hoffentlich kommt der Sommer schnell wieder in die Gänge. Das war ja wohl noch nicht alles was er zu bieten hat!? Lange genug haben wir darauf gewartet.Wenn ich da an letztes Jahr denke... da hatten wir ihn um diese Zeit fast schon die Nase voll von Grillpartys.

Ich liebe es zu grillen und da kommt für mich auch nur Feuer und Holzkohle in Frage. Das ist doch irgendwie die ursprünglichste Art zu „kochen“. Doch zum Grillen gehört für mich weit aus mehr als nur eine Wurst auf den Grill zu legen. Grillen wird bei uns zelebriert. Dazu gehört auch ein leckeres Drumherum. Jedes Jahr werden neue Salate ausprobiert, damit es nicht langweilig wird. 

Mein absoluter Favorit in diesem Jahr ist mein Kichererbsensalat, süß scharf mit Mango und Gurke. Da ich seit einiger Zeit meine Ernährung mehr in Richtung Low carb umgestellt habe, standen im Winter oft Hülsenfrüchte statt Nudeln, Kartoffel und Reis auf dem Speiseplan. Also dachte ich, da muss doch auch im Sommer was zu machen sein. Eine Alternative zum traditionellen Kartoffelsalat.


Zutaten für 4 Personen
1 Mango
1 Salatgurke
1 rote Zwiebel
1 Chilischote
1 kleinen Eisbergsalat
1 kleine Dose Kichererbsen

5 EL Miracle Whip
5 EL Apfel-Mango-Mark
Curry
etwas Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Sonnenblumenkerne
Minze oder Petersilie optional

Zubereitung

Die Kichererbsen unter fließendem Wasser abspülen. Die Zwiebel und die Chilischote in kleine Würfel schneiden. Die anderen Zutaten ebenfalls mundgerecht klein schneiden.

Die Zutaten für das Dressing miteinander verrühren und zusammen mit den Kichererbsen zu den restlichen Zutaten geben.

Vor dem servieren den fertigen Salat mit Sonnenblumenkernen und Petersilie oder Minze bestreuen und genießen.

Probiert es unbedigt mal aus, ihr werdet begeistert sein! Versprochen!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Jamaika-Feeling vom Grill: Jerk Chicken


Leute, ist das ein Jahundertsommer? Bei dem Wetterchen ist man doch am liebsten im Garten und hält die Nase in die Sonne. Wenn dann im Hintergrund noch leise Bob Marley dudelt, fühlt man sich doch fast wie auf Jamaika. Fehlen nur nur die Palmen und das Meeresrauschen. Und das unglaublich leckere Essen natürlich.

Gut das Meeresrauschen wird schwierig, die Palmen sind machbar, aber das Essen ist ja nun wirklich gar kein Problem!



Als ich vor ein paar Jahren auf dieser wundervollen Insel Urlaub gemacht habe, habe ich am meisten das abendliche BBQ geliebt und genossen. Gegrillt wurde Schwein und Hühnchen das in einer sensationellen Marinade eingelegt war. Das ganze nannte sich dann Jerk-Pork und Jerk-Chicken. 



Das Rezept musste ich natürlich als kulinarische Urlaubserinnerung mit nach Hause nehmen. Man kann ein ganzes Hähnchen oder Keulen grillen. Ich kaufe immer die bereits entbeinten Hühnerkeulen aus dem türkischen Supermarkt, schneide sie in zwei Teile und stecke sie auf Spieße. So lässt sich das köstliche Jerk-Chicken auch gut bei einem Picknick essen.



Zutaten für 8 Personen

16 lange Holzspieße
8 entbeinte Hühnerkeulen
1 Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
2 Knoblauchzehen gehackt
1 Chilischote, fein gehackt
1 EL süßes Papriapulver
1 TL frischer Thymian
½ TL Salz, gemahlener Pfeffer
5 TL Sojasoße
2 EL Öl

Das überstehende Fett von den Keulen abschneiden, in zwei Hälften teilen und auf die Spieße stecken. Die Zutaten der Marinade zusammenrühren und die Spieße damit bestreichen. Abgedeckt im Kühlschrank, am besten über Nacht durchziehen lassen. Dann wie gewohnt abgrillen.



Na dann, Feuer frei ihr Lieben! Lasst es euch schmecken und genießt diesen traumhaften Sommer. Wir düsen jetzt erstmal ab nach Sardinien und vielleicht bringen wir euch ja nach dem Urlaub schon das nächste Trauminsel-Rezept mit. 

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Zur WM: Russischer Oliviersalat



Es ist soweit. Die WM 2018 hat begonnen, die WM-Challenge auf unserem Instagram-Account ist in vollem Gange und heute kommt nun auch unser erster Beitrag zum WM-Thema.

Dabei habe ich mich zunächst auf das Gastgeberland konzentriert: Russland. Ich wollte etwas möglichst Authentisches kochen, da ich aber nun überhaupt gar keine Ahnung von der russischen Küche habe, musste ich mir irgendetwas einfallen lassen. Also habe ich einen Freund gefragt, dessen Familie aus Russland stammt, und der wiederum fragte seine Mama nach einem Rezept. Und da ist es. Der klassische russische Oliviersalat, der, wie man mir sagte, auf keiner russischen Feier fehlen darf.



Zutaten
für 4 Personen

6 mittelgroße Kartoffeln
300g Hähnchenbrustfilet
6 Saure Gurken
3 Eier
6 EL Erbsen
8 EL Mayonnaise

Die Kartoffeln werden geschält und gekocht. Auch die Eier werden gekocht, bis sie hart sind. Das Hähnchen wird normalerweise auch gekocht, ich habe es aber einfach im Ofen zubereitet. Dazu einfach die Hähnchenbrustfilets auf ein Backblech mit Backpapier legen, mit Salz würzen und ca. 15 min. bei 175°C Umluft in den Ofen schieben.

Jetzt einfach die Kartoffeln, die Eier, das Hähnchen, und die sauren Gurken klein schneiden und in einer Schüssel mit den Erbsen und der Mayonnaise vermischen. Und schon haben wir den Salat (haha).



Lasst es euch schmecken und lasst euch gerne auch inspirieren von den vielen tollen Rezepten, die wir schon auf unserem Instagram-Account unter #hkwm2018 gesammelt haben.
Emmely



Fruchtig bis knackig: Sommerlicher Chicoréesalat


Ich glaube Chicorée ist auch so ein ganz spezielles Gemüse, bei dem es kein "ja, schmeckt ganz okay" gibt. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, je nachdem ob man bitter mag oder nicht. 

Ich für meinen Teil liebe es leicht bitter. Tonic, Bitterlemon und Campari... alles meins. Kein Wunder also, das auch Chicorée ein gerne gesehener Gast auf meinem Speiseplan ist. Mein allerliebster Salat, wenn es draußen sommerlich warm wird, ist deswegen meine Eigenkreation, die ich euch heute ans Herzchen legen möchte.



Das Rezept ist so lecker wie einfach und schon allein die Tatsache es euch überhaupt als Rezept verkaufen zu wollen, fast schon dreist. Aber sollte ich es euch deswegen etwa vorenthalten? Auf keinen Fall!



Und mit diesen vier Zutaten seid ihr auch schon dabei! Chicorée, Mango, Orange und Himbeeren. Die Mengen der einzelnen Zutaten variieren je nach Gusto.

Ich schneide den Strunk des Chicoreé immer großzügig keilförmig heraus, dann ist der Rest nämlich wirklich nur noch leicht bitter. Die Orange filetieren, klein schneiden und den Saft aus dem "Gerippe" mit der Hand auspressen. Den Mango-Trick habe ich von Emmely und er funktioniert wunderbar. Einfach längs links und rechts an der flachen Seite des Kerns vorbei schneiden, so hat man quasi schon mal zwei Hälften, die man, wenn die Mango schön reif und saftig ist, was sie sein sollte, mühelos mit einem Löffel aushöhlen kann. Das Fruchtfleisch rund um den Kern auch noch abschneiden und alles mundgerecht würfeln. Die Himbeeren vorsichtig unterheben und fertig. 



Schon vereint sich der herbe Geschmack des Chicorée mit der Saftigkeit der Orange, der köstlichen Süße der Mango und der säuerlichen Spritzigkeit der Himbeere. Eine Zugabe von Zucker ist für mich nicht nötig. Aber probiert es am besten einfach selber aus.


Auf ein paar sonnige Tage!
Liebe Grüße aus Berlin
Doreen



Asia meets BBQ: Tomatensalsa



Ach ist das herrlich, die Grillsaison ist eröffnet!!! Lange genug hat es ja schließlich auch gedauert. Endlich spielt sich das Leben, und auch das Essen, wieder draußen ab. Denn in unserer Familie sind  alle bekennende Liebhaber von offenem Feuer und Holzkohle. Das ist wahrscheinlich noch so ein genetisches Überbleibsel aus der Steinzeit. Ugga-ugga, ich habe Feuer gemacht!


Ich verspreche euch, ihr werdet hier in nächster Zeit jede Menge Grillrezepte zu sehen bekommen. Denn bevor wir alle gemütlich im Garten zusammensitzen, grillen und genießen, bekommt unsere Kreativität Flügel. Die ganze Familie sprüht vor Ideen. Es werden verschiedene Fleischsorten unterschiedlich eingelegt, Spießchen gespießt, Salate geschnippelt und Soßen gerührt.


Die hausgemachte BBQ-Soße ist so und so Standart und nicht mehr wegzudenken, das Rezept werde ich euch bei Gelegenheit auch noch verraten. Seit zwei, drei Jahren allerdings, hat sie Konkurrenz bekommen von einer fruchig-frischen Tomatensalsa, mit einem Hauch Asien. 

Das Rezept stammt von einer lieben Bloggerfreundin von mir, die leider schon lange nicht mehr postet. Dafür hat sie einen ganz tollen Insta-Account. Die Dame ist nämlich vom Fach. Schaut doch einfach mal vorbei wenn ihr euch für vegane, glutenfreie, laktosefrei Rezepte interessiert.




Zutaten

4 aromatische Rispentomaten
1 Chilischote
1 Knoblauchzehe
2 Stangen Frühlingszwiebeln
1 Limette
50 ml Olivenöl
Salz / Pfeffer
frischer Koriander

Ihr schneidet die Tomaten, die Chilischote, den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln in möglichst kleine Würfel, gebt die abgeriebene Schale der Limette und den gehackten Koriander dazu und gießt das ganze mit dem Öl und dem Saft der Limette auf. Nun alles schön umrühren, mit Pfeffer und vor allem Salz abschmecken und ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


Diese Salsa ist so schnell gemacht und auch als kleines Mitbringsel immer gerne gesehen. Lasst es euch schmecken. Feuer frei!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen 

Frühlingsfrisch: Schopska-Salat



Leute, der Sommer ist da! Also fast. Zumindest sind 22 Grad eine deutliche Steigerung zu dem Schnee, der an Ostern in Berlin gefallen ist. Und passend zu diesen sommerlichen Temperaturen gibt es heute einen leckeren frischen Salat, den man im Garten oder auf dem Balkon genießen kann. Oder halt am offenen Fenster, wenn man keinen Balkon hat (so wie ich).

Diesen Salat liebe ich schon, seit ich Kind bin. Und, wie ich gerade von meiner Mutter erfahren habe, liebt auch sie ihn schon, seit sie Kind ist; was (wenn man ihren Aussagen über ihr Alter Glauben schenken kann) in etwas genauso lange her ist. 
Das Rezept ist nicht nur super einfach gemacht, sondern sogar ein Original, das meine Oma aus dem Bulgarien-Urlaub mitgebracht hat.


Zutaten
für 4 Portionen

1 Salatgurke
400g Tomaten
4 Lauchzwiebeln
150g Schafskäse
8 TL neutrales Öl
Salz


Die Gurke und die Tomaten jeweils halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Das weiße Ende der Lauchzwiebeln in dünne Ringe scheiden und in einer Schüssel mit den Tomaten, der Gurke und dem Öl mischen und gut salzen.
Den Schafskäse – am besten natürlich bulgarischer – mit einer Reibe grob reiben und auf den Salat geben. Zuletzt die grünen Enden der Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und auf den Käse geben.


Lasst euch den Salat schmecken und genießt die Sonne, 
man weiß nie, wie lange sie da ist.
Emmely


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Heiß und kalt ein Genuss: Couscous-Pfanne mit Feta-Dip


Couscous ist ja ein absoluter Allrounder. Ob als warmes Abendessen, als Snack im Büro oder als Salat beim Grillen, Couscous kann einfach alles. Und passend dazu habe ich ein Rezept, das auch alles kann. Eine Couscous-Pfanne, die als warmes Hauptgericht genauso gut schmeckt wie als kalter Salat. 
Das Chamäleon der Rezepte, das sich immer seiner Umgebung anpasst. Quasi.

Zutaten
für 5-6 Personen

500g Couscous

800g Hühnchen

400g Tomaten

1 Stange Lauch

2 Paprika

3-4 Frühlingszwiebeln

Tomatenmark

Ajvar

Currypulver

Paprikapulver

300g Joghurt

200g Feta



Paprika, Tomaten, Lauch und Frühlingszwiebeln kleinschneiden und in einer Pfanne anbraten, etwas Paprikapulver darüber geben, salzen und pfeffern.

Den Couscous mit heißem Wasser übergießen und quellen lassen, bis er das gesamte Wasser aufgenommen hat. Für genaue Angaben bzgl. der Menge des Wassers haltet euch einfach an die Angaben auf der Verpackung. Anschließend Salz, Paprikapulver und Currypulver zum Couscous geben. Die Menge hängt davon ab, wie intensiv ihr den Geschmack gerne hättet. Also einfach zwischendurch probieren und nach dem eigenen Geschmack abschmecken.

Das Fleisch in mundgerechte Stücken schneiden und in einer Pfanne mit Salz und Peffer anbraten. Etwas Tomatenmark und Ajvar hinzugeben und kurz mitbraten. Ob ihr milden oder scharfen Ajvar nehmt, hängt von eurem persönlichen Geschmack ab.

Für den Dip einfach den Feta zerbröseln, mit dem Joghurt vermischen (den Fettgehalt dürft ihr selbst wählen) und bei Bedarf mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun einfach das Gemüse, das Fleisch und den Couscous in einem großen Topf oder einer großen Schüssel vermengen.

Heiße Couscous-Pfanne mit dem Feta-Dip servieren oder im Kühlschrank aufbewahren und später als Salat genießen.

So einfach und schnell ist ein Gericht gezaubert, das aber mindestens wie drei funktioniert!

 Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit

Emmely


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Frühstücksidee: Overnight Oats


Du brauchst mal wieder eine neue Frühstücksidee? Wie wäre es denn mit Overnight Oats? Der Vorteil ist, du kannst es schon am Abend vorbereiten und brauchst am nächsten Morgen nur noch in den Kühlschrank greifen und fertig ist die Laube -wie der Berliner sagt-. Und wenn du schon spät dran bist, na und? Dann steckst du dir das Glas einfach in die Tasche und nimmst es dir mit zur Arbeit oder in die Uni oder wohin auch immer.




Ganz schön praktisch - oder?! Und richtig lecker und gesund ist es außerdem!


ZUTATEN:
100g Joghurt
100g Quark
1 Apfel oder Mango
2 El Haferflocken
Zucker oder Honig 
Vanille
frische Beeren

Den Apfel oder die Mango kleinschneiden und mit den anderen Zutaten verrühren. Mit frischen Beeren dekorieren.




Dieses Rezept ist, wie alle Rezepte, nur eine Anregung und keinesfalls in Stein gemeißelt. Du kannst alle Zutaten nach Lust und Laune und natürlich nach deinem eigenen Geschmack abwandeln. Satt Apfel - Birne, statt Zucker - Ahornsirup, statt Vanille - Zimt oder Tonkabohne. Du kannst noch Mandeln drüber geben oder Haselnüsse... was dir so einfällt.


Ich wünsche viel Spaß beim 
Ausprobieren!


Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Nicht nur für Vegetarier: Veggiboulette


Nee, nee Leute, ich bin nicht unter die Vegetarier gegangen. Dabei esse ich unheimlich gerne Gemüse und wenn ich mich entscheiden müsste: Gemüse oder Fleisch, würde ich mich auf jeden Fall für frisches Gemüse entscheiden. Zum Glück muss ich das aber gar nicht.

Immer in der Fastenzeit haben wir einen Teilzeitvegetarier in der Familie. Emmely fastet jedes Jahr Fleisch und Wurst. Da ist beim sonntägliche Familienessen auf jeden Fall Kreativität gefragt. Einfach nur Fleisch wegzulassen ist ja nun total öde!



Ich war dran mit Essen kochen und wir wollten grillen. Paprika kommt bei uns so und so immer auf den Grill. Meistens die kleinen Pimentos. Die gab es aber diesmal nicht. Ausverkauft. Die Spitzpaprika mit Salz, Öl und Knoblauch war aber genauso lecker!



Auch die Zucchiniröllchen sind ein Klassiker bei uns und dürfen nie fehlen. Genau wie die immer sehr beliebte selbstgemachte  BBQ-Sauce von meinem Sohn.

Die Rosenkohlspieße hatte ich schon auf meinem Geburtstagsbuffet und weil sie so gut angekommen sind, habe ich sie gleich noch mal gemacht. Einfach TK Rosenkohl vorgaren und abwechselnd mit Grillkäse aufspießen.

Kommen wir jetzt aber zu den leckeren Veggibouletten! Kennengelernt habe ich sie bei Grit, als ich bei ihr zu Besuch war.




Zutaten
100g Haferflocken
35g Cornflakes
200g körnigen Frischkäse
3 Frühlingszwiebeln
Bärlauch
Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer
3 Eier

Alle Zutaten gut mischen und wirklich gut würzen. Dann eine Stunde abgedeckt ruhen lassen. Anschließend Bouletten formen und auf dem Grill, am Besten in so einer Pfanne, schön knusprig werden lassen. Es geht aber auch ohne die Pfanne.
Probiert es aus und lasst euch überraschen! Es ist wirklich gut!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Italien für zu Hause: Dreierlei Grissini


Jeder, der schon einmal in Italien war, oder auch einfach nur in einem italinischen Restaurant, kennt vermutlich Grissini, die meistens schon auf dem Tisch stehen, wenn man sich setzt. Ein bisschen trocken, ein bisschen farblos. Aber man greift doch immer mal zu, Hauptsache die Zeit bis zum Essen wird ein wenig überbrückt. 

Ich sage euch, nach diesem Rezept vergesst ihr, dass ihr eigentlich auf das Hauptgericht wartet. Und satt seid ihr wahrscheinlich auch schon, weil man gar nicht mehr aufhören kann, immer wieder zuzugreifen. 

Sie eignen sich auch wunderbar als Chipsersatz vor dem Fernseher, denn sie schmecken nicht nur viel besser, sondern sind auch wesentlich fettärmer.



Grundrezept 
ergibt ca. 60 Stück, je nach Breite
 
350g Mehl
0,5 Würfel frische Hefe

150 ml lauwarmes Wasser

1 EL Zucker

5 EL Olivenöl

1 Eiweiß

1 TL Salz

Nach Belieben können die Grissini dann noch mit weiteren Zutaten aufgepeppt werden. Hier sind drei Varianten, mit denen die Grissini besonders lecker sind, es können aber natürlich auch andere Kräuter, Gewürze oder Kombinationen ausprobiert werden, ganz nach dem eigenen Geschmack.

Für das Grundrezept einfach die Hefe in einer kleinen Schüssel zerbröseln und mit dem Wasser glatt rühren. Anschließend den Zucker zufügen. In einer größeren Schüssel die restlichen Zutaten mischen und die Hefeflüssigkeit darübergießen. 

Nun alles entweder mit den Händen oder den Knethaken der Küchenmaschine vernkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig ca. 1 Stunde abgedeckt an einem warmen Ort (z.B. unter der Heizung) gehen lassen.

 
Nun kleine Portionen vom Teig abnehmen und auf einem mit Backpapier ausgelegten, bemehlten Backblech zu langen Würsten rollen und am besten dabei drehen. Je nachdem, wie dick und wie lang ihr die Grissini macht, kommen mehr oder weniger am Ende dabei raus. Bei mir waren es ca. 60 Stück.


Nun die Grissini noch mit etwas Olivenöl bepinseln und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft ca. 15-17 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind.

Wer nun noch etwas Pfiff an seinen Grissini haben will, kann sich von diesen Kombinationen inspirieren lassen.

Mit Rosmarin und Meersalz



Einfach zusätzlich Rosmarin kleinhacken und mit zum Grundteig geben. Die Grissini, bevor sie in den Ofen kommen, mit Olivenöl einpinseln und mit Meersalz bestreuen. 


Köstlich! Mein absoluter Favorit. Geht natürlich aber auch mit allen anderen Kräutern.

Mit Chiliflocken


Einfach die gewünschte Menge getrocknete Chiliflocken mit in den Teig geben (ein EL genügt schon, wer es aber gerne sehr scharf hat, kann ruhig mehr nehmen). Anschließend auch in das Öl ca. einen TL Chiliflocken geben, mit dem die Grissini dann bestrichen werden, bevor sie in den Ofen kommen.

Mit Schalotten und Oliven


Ca. 200g Schalotten kleinschneiden, in der Pfanne andünsten und anschließend unter den Grundteig mischen. 100 g schwarze Oliven kleinschneiden und die Grissinis damit bestreuen, bevor sie in den Ofen kommen.

 
Nun könnt ihr euerer Kreativität freien Lauf lassen und euere ganz eigenen Grissini kreieren!

Emmely

Erdbeerbowle à la Hugo



Wenn ich an meine Kindheit in den 70iger/80iger Jahren denke, gehörte Bowle einfach traditionell zu einer gelungenen Geburtstagsfeier. Papa holte die selbst eingeweckten Sauerkirschen aus dem Keller und setzte sie mit Zucker und einem ordentlichen Schuss Weinbrand übernacht an... 



Und wie wurde er für sein Talent gelobt, die beste Bowle der Welt zubereiten zu können. Ganz so „gehaltvoll“ muss es heute nicht mehr sein, aber leichte, leckere Sommerbowlen erleben gerade ein Revival. Gutes bleibt eben, und bei mir ist die gute alte Bowle ohnehin nie in Vergessenheit geraten. 

Was lieg da näher als in der Erdbeerzeit eine Bowle mit diesen köstlichen Früchte zu servieren? Spritzig frisch ist sie das ideale Getränk für eine lauschige Sommerparty! Eisgekühlt immer wieder ein Genuss.




Zutaten

500g Erdbeeren

175 ml Holunderblütensirup

Saft einer Limette

2 Bio-Limetten

einige Stiele Minze

500 ml kaltes Sprudelwasser

1 Flasche gekühlten Sekt

Die Erdbeeren putzen und in Scheiben schneiden. Mit dem Sirup und dem Limettensaft 30 min im Kühlschrank marinieren. Die Limetten in dünne Scheiben schneiden und mit der Minze zu den Erdbeeren geben. Zum Schluss mit Wasser und Sekt auffüllen und sofort servieren. Prost!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen