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Operation gegelückt: Gehirnmuffins

Man mag ja von Halloween halten was man will, trotzdem ist es  am Mittwoch wieder soweit. Kleine Hexen, Monster und Gespenster ziehen von Haus zu Haus und tragen ihre schauderhaften Gedichte und Lieder vor, um sich Süßigkeiten einzufordern. 

 
Wer Spaß daran hat, dekoriert sein Haus mit selbst geschnitzten Kürbisköpfen und Kerzen. Und die ganz Verrückten lassen eine schaurig-schöne Party steigen. Ich liebe es ja mich zu verkleiden, zu kochen und vor allem zu dekorieren. Dafür eignet sich eine Halloween-Party besonders. 

 
Der Apfel fällt ja bekannter Maßen nicht weit vom Stamm und natürlich lieben auch meine Kinder Halloween. Und natürlich musste ich auch schon die eine oder andere Gruselparty für sie ausrichten. Es ist gar nicht so einfach sich immer neue Dinge für´s Buffet zu überlegen. Weil mir aber das Motto so gut gefällt, laufe ich jedes Mal zur Höchstform auf. Dieses Jahr werden wohl die leckeren Gehirn-Muffins die Stars auf dem Teller werden.


Diesmal war es eine Gemeinschaftsarbeit von Emmely und mir, da sie ja die Zuckerbäckerin von uns beiden ist. Also hat sie die Muffins gebacken und die Gehirnmasse aufgespritzt und Muddern war dann für die Deko zuständig.


Zutaten für 12 Muffins

Für den Teig

2 Eier
200g Joghurt
80 ml Öl
100g Zucker
1x Vanillinzucker
250g Mehl
2 TL Backpulver
gefrorene Himbeeren

Alle Zutaten bis auf die Himbeeren zu einem Teig verrühren. Jeweils 1 EL der Masse in ein Muffinförmchen geben, mit drei gefrorenen Himbeeren belegen und mit dem restlichen Teig abdecken. Bei 180°C Ober- und Unterhitze im Ofen goldbraun backen.

Für das Topping

1 Teil Butter
2 Teile Puderzucker
rote und blaue Lebensmittelfarbe
1 Tube rote Zuckermasse

Die weiche Butter nach und nach mit dem Puderzucker verrühren. Dabei ist etwas Geduld gefragt. Wenn die Masse geschmeidig ist vorsichtig die beiden Lebensmittelfarben dazugeben bis ein Grau entsteht. Sollte die Masse zu fest sein, kann man noch etwas Milch dazugeben. Alles in einen Spritzbeutel füllen und mit einer Tülle mit nicht zu großem Loch das „Gehirn“ auf den abgekühlten Muffin aufspritzen. Zum Schluss noch einen blutigen Strich in der Mitte ziehen.


Denkt daran ihr Lieben:
Süßes sonst gibt es Saures!

Liebe Grüße aus Berlin
Emmely und Doreen

Klein und fein: Pasticcini

Geburtstage werden bei uns nicht, wie in vielen anderen Familien, übers ganze Jahr verteilt gefeiert. Das wäre ja auch irgendwie langweilig und wenig herausfordernd. Nö, bei uns gibt es regelrechte Stoßzeiten. Dann muss gefeiert werden was das Zeug hält, ob man will oder nicht. Der ganz normale Großfamilien-Wahnsinn sozusagen.
 
Damit es dann aber doch nicht zuuuu anstrengend wird, verteilen sich die Geburtstagsknäule auf sage und schreibe ZWEI Monate. Im März machen wir uns warm und im Mai ist dann die absolute Geburtstags-Eskalation. Deswegen haben wir hier auch eine Woche pausiert.
 
Wenn Emmely und ich beim sonntäglichen Familienessen in die Runde fragen, was es zum Geburtstag-Kaffee geben soll, dann fangen alle an mit den Augen zu klappern. „ Könnt ihr uns nicht Pasticcini machen?“ Jeder hier liebt diese kleinen Köstlichkeiten und es sind immer zu wenige!



Aber das ist ja gerade das Schöne daran, das Besondere. So werden sie wertgeschätzt und jedes Einzelne genossen, denn es steckt schon ein wenig Arbeit darin. Doch die lohnt sich allemal! Manchmal werden sie sogar abgezählt und zugeteilt, damit es absolut gerecht ist und nicht womöglich Einer eins mehr hatte.

Kennengelernt haben wir sie in Italien. Stellt euch vor, ihr sitzt in einem kleinen Cafe in einem schönen Innenhof, die Sonne scheint und ihr habt eine köstliche Tasse Cappuchino und ein paar Pasticcini vor euch. "La dolce vita" sage ich nur. Und genau so schmecken sie auch. Nach dem süßen Leben!


 
Zutaten 

1 Ei
100g Butter
50g Zucker
150g Mehl
Salz
Verschiedene Früchte
Puddingpulver
Milch, Zucker
Frischkäse, Himbeergelee

Zubereitung


Das Ei trennen und das Eiweiß zur Seite stellen. Eigelb, 100g Butter in kleinen Stücken, 50g Zucker, 150g Mehl und eine Prise Salz erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Kleine Förmchen ausbuttern und wenig Teig, ca 5 mm hoch in die Förmchen drücken. Mit der Gabel einstechen und im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze 15 min nicht zu dunkel backen. Den Boden nach dem Backen sofort dünn mit Eiweiß bestreichen.



Puddingpulver nach Packungsanweisung zubereiten. Frischkäse mit dem Himbeergelee verrühren. Auf die ausgekühlten Küchlein nach belieben einen Klecks Pudding geben oder die Frischkäsecreme aufspritzen und mit dem Obst belegen. 



Der feine Mürbeteig zergeht förmlich auf der Zunge und man kann einfach nicht genug davon bekommen. Probiert es aus! Kleiner Tipp, macht lieber die doppelte Menge... oder die dreifache, oder vierfache... oder... ihr werdet sehen!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

Kein Geheimnis mehr ums Alter machen: Numbercake


Wenn man einmal anfängt, Torten für die Familie zu machen, kommt man aus der Nummer nicht mehr raus. Dann werden die Erwartungen immer höher und jeder will eine zum Geburtstag haben. Naja, selbst Schuld irgendwie. 

Am Montag hatte dann die Freundin meines Bruders Geburtstag. Und da wir nicht ihren Namen tanzen wollten, haben wir lieber ihr Alter gebacken. Wir haben uns dieses Mal beim Backen nämlich von einem aktuellen Kuchen-Trend inspirieren lassen: Numbercakes. Diese hübschen Kuchen in Zahlenform, die mit allerhand Dekozeug verziert sind. Und da die Freundin meines Bruders ein großer Schoko-Fan ist, haben wir eine Schokoladenvariante des Zahlenkuchens gezaubert.

Zutaten

Für den Kuchen
4 Eier
130g Zucker
½ Vanilleschote
130g Mehl
40g Speisestärke
1 TL Backpulver
2 EL Warmes Wasser

Für die Creme
600g Sahne
400g Schokolade (Sorte nach Wahl)

Außerdem
Spritzbeutel mit Tüllen
Ganz viel Deko zum Verzieren


Zu aller erst solltet ihr die Creme vorbereiten. Dazu einfach die Sahne in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen, die Schokolade in Stücke hacken, den Topf vom Herd nehmen und die Schokolade in der Sahne schmelzen. Den Topf anschließend in den Kühlschrank stellen, bis die Masse wieder Kühlschranktemperatur hat.

Der Kuchen ist wirklich einfacher zuzubereiten, als man auf den ersten Blick denken könnte.

Zunächst sollte man sich Zahlen ausdrucken. Ich habe mir ganz einfach im Schreibprogramm auf dem Computer die Schriftart herausgesucht, die mir am besten gefallen hat und pro DINA4 Seite eine Zahl ausgedruckt.

Wichtig ist nun (aus eigener Erfahrung bei diesem Kuchen), dass man erst die eine Hälfte des Teiges herstellt und später erst die anderen Hälfte, da der Teig ansonsten zu flüssig wird, wenn er zu lange steht und es dann nicht mehr möglich ist, die Zahlen in eine schöne Form zu spritzen.


Nun also 2 Eier mit einer Prise Salz in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät aufschlagen, bis eine dicke, luftige, gelbe Masse entsteht. 65g Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen. Nach ca. 10 Minuten einen EL warmes Wasser und den Inhalt einer Viertel Vanilleschote hinzugeben und nocheinmal 3 Minuten weiter schlagen lassen. Nun 65g Mehl, 20g Speisestärke und ½ TL Backpulver vermengen und über die Masse sieben. Vorsichtig mit einem Teigschaber oder einen großen Löffel unterheben.

Den Ofen in der Zeit auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
 
Nun die Masse in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle füllen. Die ausgedruckten Buchstaben unter das Backpapier legen, so dass die Buchstaben durchschimmern. An den Umrissen entlang den Teig auf das Backpapier spritzen und die Umrisse ausfüllen. Nun das Backpapier vorsichtig auf ein Backblech ziehen und im Ofen 10 Min lang backen.

Anschließend den restlichen Teig zubereiten und den Vorgang wiederholen, damit man am Ende pro Zahl zwei Lagen hat.

Die einzelnen Böden natürlich gut abkühlen lassen, bevor man sie weiter verarbeitet.


Nun die Creme aus dem Kühlschrank holen und sie mit der Küchenmaschine gut aufschlagen, bis sie schön fest wird. Da es sich nur um Schokolade und Sahne handelt, ist die Creme natürlich insgesamt eher etwas weicher und eignet sich, wenn die Torte zeitnahe gegessen wird und nicht erst noch lange stehen oder transportiert werden muss. Ich habe mich für diese Variante einfach aus geschmacklichen Gründen entschieden. Wer eine stabilere Creme haben möchte, sollte am besten eine feste Buttercreme verwenden.
Nun eine beliebige Tülle für den Spritzbeutel verwenden und die Creme einfüllen. Die unteren Böden in Tupfern mit der Creme bespritzen und die zweiten Böden vorsichtig darauf legen. Nun auch die obere Schicht bespritzen und nach Belieben dekorieren. Wir haben mit Streuseln, Toffifee, Kinderbueno, Kinderschokolade, Schokobons, Schokocrossies und Schokotröpfchen dekoriert. Hier sind (wie immer, wenn es um Deko geht) der Fantasie keine Grenzen gesetzt.


Anstelle von Zahlen kann man natürlich auch Buchstaben oder Symbole verwenden, statt Schokocreme eine helle Creme oder statt Süßigkeiten Obst. 
Lasst eurer Kreativität freien Lauf und 
lasst es euch vor allem schmecken
Emmely


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creadienstag

Aus Liebe zur Liebe: No-bake Valentine's-Cake


Am Valentinstag spalten sich ja die Geister. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Aber ganz egal, ob man diesen Tag liebt oder nicht: Viel wichtiger ist doch, dass man JEMANDEN liebt. Und das sollte nicht zuletzt man selbst sein! Wenn man also niemanden hat, dem man diesen Leckerbissen „backen“ möchte, kann man sich doch wenigstens selbst etwas Gutes tun. Und wie könnte man das besser tun als mit Kuchen?

Backen habe ich bewusst in Anführungszeichen geschrieben, da man für den Kuchen den Ofen überhaupt nicht benötigt. Und wie das funktioniert erkläre ich euch jetzt.

Zutaten
300g Erdbeeren (TK)
110g Zucker
10 Blatt Gelatine
120g Knusper-Schokomüsli
60g Butter
250g Mascarpone
200 ml Sahne
1 unbehandelte Zitrone
1 Pk Vanillezucker
Deko nach Wahl

Ich habe für die Zubereitung eine etwas größere Silikonform und mehrere kleine Muffinförmchen aus Silikon verwendet. Die Zutaten müssten für etwa 12 Stück (Muffinförmchen) genügen. Man kann auch eine große Form nehmen, wichtig ist aber, dass sie aus Silikon ist, sonst gestalten sich einige Schritte in der Zubereitung etwas schwieriger.


  
Zunächst 5 Blätter Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Erbeeren auftauen (oder frische nehmen; gibt nur die Jahreszeit leider gerade nicht so her) und in einem Mixer pürieren. Nun die Masse durch ein feines Siebt streichen und in einem kleinen Topf, zusammen mit 50g Zucker etwas erwärmen. Die Gelatine ausdrücken und unter die Erdbeeren rühren.

Nun die Silikonförmchen etwa 1 cm hoch mit der Erbeermasse füllen und ab in den Tiefkühler; dann spart man sich nämlich Warterei und die Masse wird schneller fest. Dauert auch wirklich nicht all zu lange. Wenn die Masse fest ist, die Förmchen aus dem Tiefkühler holen und die Füllung (müsste sich jetzt ungefähr anfühlen wie weiche Gummibärchen) vorsichtig aus den Formen lösen und auf ein Brett legen. Die Förmchen auswaschen, damit sie bereit sind, für den nächsten Schritt.

  
Die Butter in einen kleinen Topf geben und auf dem Herd zerlaufen lassen. Das Müsli in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder Topf etwas zerkleinern. Nun einfach die Brösel unter die Butter rühren und jeweils ca. 2 EL in die Muffinförmchen geben und mit dem Löffel gut festdrücken. Jetzt dürfen die Förmchen wieder in den Tiefkühler.

In der Zeit die letzte Komponente vorbereiten. Zunächst wieder 5 Blätter Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Mascarpone, 60g Zucker, Vanillezucker und den Abrieb einer Zitrone grob mit einem Löffel vermischen. Die Sahne auf dem Herd erwärmen, die Gelatine gut ausdrücken in in der Sahne auflösen. Nun die Sahne zu der Mascarpone-Mischung geben und mit einem Handrührgerät so lange schlagen, bis eine cremige luftige Masse entsteht.


Nun die Förmchen wieder aus dem Tiefkühler holen. Den festgewordenen Boden einmal aus der Form lösen und wieder hineinsetzen, so lassen sich die Törtchen später besser aus der Form lösen.
Jetzt einfach etwas von der Creme in jedes Förmchen geben, die feste Erdbeermasse rauflegen und wieder etwas von der Creme darauf verteilen, um alles zu bedecken. Nun die Förmchen entweder wieder in den Gefrierer oder in den Kühlschrank stellen und die komplette Masse fest werden lassen.

Vor dem Servieren einmal mit einem Messer in den Förmchen um die Törtchen herum schneiden und aus der Form lösen. Nach Belieben mit Erdbeeren, Süßkram oder was man eben so mag und im Haus hat dekorieren und es sich anschließend schmecken lassen.

Und habt keine Angst vor dem langen Rezept und den vielen Schritten, eigentlich ist die Zubereitung total unaufwendig und gelingt garantiert.


Also Leute, feiert mit euren Liebsten oder feiert euch einfach selbst, 
aber habt auf jeden Fall Spaß

Liebe (vorzeitige) Valentins-Grüße
Emmely

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Sünde pur: Nutellatorte


Es gibt Essen, da nimmt man schon beim Anblick so um die 5 Kilo zu... 
m i n d e s t e n s. Ich muss euch sagen, das ist bei diesem Kuchen leider auch so, aber jeder einzelne Happen ist diese Sünde wert! Und wie bei allem im Leben: die Dosis macht das Gift. Also keine Angst, wenn ihr was abgebt von dieser Köstlichkeit, nimmt euch die Waage das ganz sicher nicht übel. Versprochen.

Das ist ein Kuchen für echte Schokoholiker oder die die es werden wollen. Und obwohl ich gar nicht so ein riesiger Nutella-Fan bin, bin ich Fan von diesem Kuchen, den gar nicht ICH gebacken habe. Skandal! Nicht selbst gebacken? Nö... das ist bei uns in der Familie der Part von Emmely. Sie hat ein echtes Händchen dafür. Das werdet ihr schon noch sehen.




Weil er so unglaublich lecker war, will ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Ich warne vor: man muss wirklich verrückt sein nach Schokolade... aber wer ist das nicht?

Zutaten für den Kuchen
• 200 g Butter 
• 4 EL Kakaopulver 
• 200 ml Wasser 
• 250 g Mehl 
• 350 g Zucker 
• 1 TL Natron 
• Prise Salz 
• 2 Eier 
• 150 Gramm Schmand 
• Nutella

Für die Buttercreme 

• 175 g Butter 
• 350 g Puderzucker 
• 2 EL Milch 
• Nutella


Zubereitung Kuchen

Butter, Kakaopulver und Wasser in einem Topf aufkochen lassen und währenddessen rühren. Zucker, Mehl, Natron und Salz in eine Schüssel geben und mit Eiern, Schmand und der Kakaomasse verrühren. Die Hälfte des Teiges in Springform füllen (gebuttert und gemehlt), beliebige Menge Nutella auf den Teig (ich empfehle viel) und alles mit dem restlichen Teig bedecken. Ca. 30 min bei 180 Grad Umluft backen 

Buttercreme

Die weiche Butter mit 2 EL Milch 1 min lang mit Handrührergerät rühren. Den Puderzucker hinzufügen und so lange rühren, bis eine feste Creme entsteht. Beliebig viel Nutella hinzufügen (ich empfehle viel) und wieder verrühren. Wenn die Creme zu fest wird, noch etwas Milch unterrühren

Anschließend nach Lust und Laune dekorieren, mit allem was noch ein paar Kalorien beisteuern kann :-))) Raspelschokolade, Schokostäbchen...




Ihr Lieben, lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


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Die leckerste Kalorienbombe der Welt: Crêpes


Findet ihr nicht auch, dass Crêpes auf Weihnachtsmärkten und Straßenfesten unverschämt teuer sind? Das habe ich mir schon immer gedacht und trotzdem habe ich mir widerwillig für 4 € so ein Ding geholt, weil sie leider auch unverschämt lecker sind. Bis ich mir irgendwann dachte „nö, das bekomme ich doch auch irgendwie selbst hin, so schwer kann das ja nicht sein“ - und ist es auch nicht!

Zutaten 
für ca. 10 Stück

120ml Wasser

120ml Milch

100g Mehl

2 Eier

2 EL Zucker

1 TL Vanillezucker
Die Zubereitung des Teiges ist super einfach. Einfach alle Zutaten in einen Mixer füllen, mixen, fertig. 

Ich empfehle den Teig ca. eine Stunde (kann aber auch über Nacht) in den Kühlschrank zu stellen. Wer es aber eilig hat oder aber bei wem der Appettit schon zu groß ist, kann den Teig auch sofort verarbeiten.

Da der erste Crêpe ja bekanntermaßen immer in die Hose geht, tun wir einfach so, als würde es ihn nicht geben und beginnen gleich beim zweiten. Kleiner Tipp am Rande, damit überhaupt niemals jemand diesen ersten Crêpe zu Gesicht bekommt: am besten sofort vernichten. Natürlich nicht wegschmeißen, sondern essen! Der ist nämlich genauso lecker wie alle anderen.

Für die Zubereitung gibt es nun zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Bei beiden muss man sich zunächst ein bisschen einfuchsen, aber den Dreh hat man schnell raus - versprochen.

Ich besitze eine Crêpes-Pfanne, die hat den Vorteil, dass sie einen sehr flachen Rand hat und man den Crêpe so besser mit dem Pfannenwender wenden kann. Es funktioniert aber auch in jeder anderen Pfanne. Ein weiterer Vorteil ist, dass es zu der Crêpes-Pfanne diesen kleinen Teigverteiler gab, also dieser kleinen Stab, bei dem ein weiterer Stab unten befestigt ist, um den Teig in der Pfanne rund ausstreichen zu können. Ich hoffe ihr wisst, was ich meine. Hat man dieses Werkzeug nicht, kann man den Teig auch einfach durch gekonnte (oder besser: geübte) Drehbewegungen in der Pfanne verteilen.


Lange Rede, kurzer Sinn. Jetzt geht’s los. Für die ersten Crêpes empfehle ich, ein kleine Schüssel mit neutralem Öl bereit zu stellen und die Pfanne vor jedem Crêpe mit einem Stück Küchenpapier mit etwas Öl auszuwischen. Später muss man das erfahrungsgemäß nicht mehr machen, aber probiert einfach selbst aus, wie es bei euch am besten funktioniert.

Die Pfanne ungefähr auf 7-8 (von 10) vorheizen. Dann gebt ihr einfach eine kleine Kelle Teig in die Pfanne und verteilt sie entweder mit diesem Teilverteiler oder mit den soeben erwähnten gekonnten Drehbewegungen. 

Nach einer knappen Minute sollte sich langsam ein paar leichte Bläschen unter dem Teig bilden. Dann ist er bereit zum Wenden! Auch das ist am Anfang ein wenig kniffelig, aber alles machbar. Ich löse den Crêpe einfach mit einem Pfannenwender ein wenig um den Rand herum, schiebe ihn dann mittig unter den Crêpe und ziehe ihn langsam hoch, bis sich der ganze Crêpe gelöst hat. Dann einfach umdrehen und noch ein paar Sekunden auf der anderen Seite backen und ab auf den Teller.

 
Das war's auch schon. Jetzt können die Crêpes nach Belieben dekoriert werden. Mein persönliche Lieblingskombo: Schokoeis und Banane. Leeecker.

Viel Spaß beim Ausprobieren und dick werden
wünscht euch Emmely 

verlinkt beim samstagsplausch

Nicht nur für Tierliebhaber: Kalter-Hund-Konfekt



Keine Sorge, dieses Rezept ist kein Fall für den Tierschutz. Ich frage mich auch um ehrlich zu sein, wo dieser eigenartige Name herkommt. Klingt auf jeden Fall zunächst nicht so lecker, wie es ist. Und es ist mega lecker! 

Ich muss aber auch zugeben, dass ich etwas voreingenommen bin, da Kalter Hund als Kind mein absoluter Lieblingskuchen war (wenn man das überhaupt als Kuchen bezeichnen kann). 

Bei diesem Konfekt wird das klassiche Rezept etwas abgewandelt und vor allem in mundgerechte Portionen verpackt.


Zutaten 
Für die Größe einer Auflaufform

200g Butterkekse

150g Schokoriegel

200g Zartbitterkuvertüre

75g Butter

2 EL Milch

Backkakao zum Wälzen



Die Kuvertüre fein hacken und zusammen mit der Butter langsam im Wasserbad schmelzen. In der Zeit die Kekse in grobe Stücke brechen, die Schokoriegel (ich habe Twix genommen) in kleine Stücke schneiden und alles in eine große Schüssel geben. 

Unter die geschmolzene Schokolade 2 EL Milch rühren, alles in die Schüssel geben und gut verrühren.


Nun eine Auflaufform (oder ein tiefes Blech) mit Backpapier auslegen und mit etwas Kakaopulver bestäuben. Anschließend die Masse in der Form verteilen und über Nacht (oder bis sie eben fest ist) in den Kühlschrank stellen.


Wenn die Masse fest geworden ist, aus dem Kühlschrank holen und mit Kakaopulver bestäuben. Jetzt kann man das Backpapier einfach aus der Form nehmen, auf ein Brett legen und die riesige Schokoladentafel in mundgerechte Stücke schneiden. 
Bei Bedarf kann man auch die einzelnen Stücken nocheinmal kurz in Kakaopulver wälzen, dann kleben sie nicht aneinander und sie bekommen eine noch schokoladigere Note. 
Fertig ist das Konfekt, zum Verschenken oder selbst vernaschen.
Ciao Kakao
Emmely

Ein Hauch Schweden: Zimtschnecken


Kennt ihr Lillebror? Nicht? Aber Karlson? Den kennt ihr bestimmt! Karlson vom Dach?! Das Lieblingsbuch von meinem Sohn als er noch klein war. Und Lillebror isst so gerne Z I M T S C H N E C K E N


Immer wenn ich ihm aus dem Buch vorgelesen habe, fragte er: "Mama, kannst du mir auch mal Zimtschnecken backen?"


Klar, null Problemo! Ach nee, das war ALF (kennt den noch jemand?). Zurück zu Karlson und den Zimtschnecken. Da habe ich also mein totsicheres Heferezept rausgesucht und mir den Rest ausgedacht. Dieses Rezept ist wirklich eine sichere Bank! Also keine Angst mehr vor Hefeteig. Und egal, was ihr damit macht - Sonntagsbrötchen, Hefekuchen mit Obst, Streuselschnecken oder eben Zimtschenken - er gelingt immer!


Zutaten für den Teig
250 ml lauwarme Milch
120g Zucker
1 Würfel Hefe
500g Mehl
1 Ei
50 ml Öl

Zutaten für die Füllung
Butter
Zucker
Zimt 

Eigelb
Hagelzucker

Ihr nehmt die Milch und löst den Zucker und die Hefe darin auf. Schön rühren, damit sich die Hefe auch auflöst. Jetzt müssten sich schon kleine Blasen bilden. Das Mehl in eine Schüssel geben und eine kleine Mulde in der Mitte machen. Dort gießt ihr die Hefemilch rein. Bestäubt das ganze mit etwas Mehl und deckt es ab. Nun müsst ihr dem Teig an einem warmen Ort etwas Zeit geben. Kommt nicht so darauf an wie lange - nur nicht zu kurz. Wenn Hefeteig eins braucht, dann ist es Zeit!


Und weiter geht es. Jetzt kommt das Ei dazu und das Öl. Alles schön verkneten und wieder ruhen lassen. Danach sollte er sich ungefähr verdoppelt haben und fluffig sein.

Rührt jetzt weiche Butter, Zucker und Zimt zusammen, rollt den Teig aus und bestreicht ihn mit der Masse. Das ganze zu einer Rolle aufrollen und ca.1cm dicke Scheiben davon abschneiden. Legt sie auf ein Blech und deckt sie wieder mit einem Tuch ab. Lasst sie gehen. Ruhig einen Stunde oder so. Ein "zu lange" gibt es wie gesagt nicht. Danach sind sie vermutlich doppelt so groß.



Jetzt wird das ganze noch mit Eigelb bestreichen und Hagelzucker bestreut und ab in den Ofen damit! Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze bis sie goldgelb sind. Aber nicht zu lange, sonst werden sie zu trocken. Warm schmecken sie übrigens am Besten.

Und seitdem liebt unsere Familie diese Zimtschnecken und kann gar nicht genug davon bekommen. Wenn ihr jetzt so richtig Hunger
bekommen habt, tja dann rate ich euch, sie so schnell wie möglich nachzubacken und aufzufuttern.



Liebe Grüße aus Berlin
Doreen