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Ein winterlicher Klassiker: Schmorkohl



Dieses Rezept versetzt mich sofort zurück in meine Kindheit. Ich war zwar ziemlich mäkelig und haben nicht besonders viel gerne gegessen, aber dieses Gericht habe ich geliebt!
Außerdem braucht man für dieses Rezept nicht viele Zutaten, nur ein wenig Liebe und Geduld für den Kohl.


Rezept
für 6 Personen

1 Weißkohl
1 Zwiebel bzw. 4 Lauchzwiebeln
500g Hackfleisch
Butter
Brühe oder Fond
Tomatenmark
Senf

Beilage nach Wahl (z.B. Reis oder Kartoffeln)


Zunächst den Weißkohl in feine Streifen und die Zwiebeln klein schneiden. Butter in die Pfanne geben und die Zwiebeln darin anbraten. Den Kohl dazugeben und weiter braten. Dabei immer schön rühren, damit einem der Kohl nicht anbrennt! - Wie gesagt: Liebe und Geduld. Ab und zu etwas Brühe dazugießen und weiter schmoren lassen.

In einer zweiten Pfanne das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und etwas Tomatenmark anbraten.

Wenn der Kohl schön gold braun ist, etwas Tomatenmark und Senf dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Kohl mit dem Hackfleisch vermengen und fertig. Dazu Reis oder Kartoffeln servieren.

Aus dem Rezept lässt sich auch ruckzuck eine Low Carb Variante zaubern, indem man einfach die Beilage weglässt oder man isst dieses Gericht vegetarisch, indem man das Fleisch weglässt. Schmeckt beides trotzdem super lecker!

Also lasst es euch schmecken
Emmely


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creadienstag









Schnelle Nummer: Orintentalische Linsensuppe

Habt ihr auch so gerne Besuch wie ich? Ich liebe es Gäste zu haben! Gerne verwöhne ich sie mit einem mehrgängigen Menü oder einem Buffet voller kleiner Leckerein. Manchmal geht das aber nicht. Das kann mehrere Ursachen haben. Zum Beispiel wenn man viel lieber schnattern will als lange in der Küche zu stehen, um dann leicht abgekämpft die Gänge aufzutragen. Oft hat man einfach keine Zeit für den Großeinkauf und lange Vorbereitungen. Und manchmal steht der Besuch schlicht und ergreifend ganz unverhofft vor der Tür. Was dann? Na das ist doch kein Problem, die Lösung naht! Dann gibt es nämlich eine Orientalische Linsensuppe. Die geht rucki-zucki, kann kulinarisch locker mit jedem Menü mithalten und die Zutaten kann man problemlos jederzeit im Haus haben.


Meine geheime Geheimzutat bei diesem einfachen Gericht ist das Rauchpaprikapulver. Ich liebe es, weil es wirklich zu so vielem passt und den besonderen Geschmack gibt. Einmal angeschafft ist es dann auch immer griffbereit. Der zweite Exot der in der Suppe mitschwimmt, ist der Koriander, den hat man normaler Weise nicht im Haus. Aber auch das lässt sich leicht ändern, denn man kann ihn ganz wunderbar einfrieren und hat ihn so jeder Zeit zur Hand.

Zutaten für 4 Personen:
2 (rote) Zwiebeln
Koriander
2 gehäufte EL Rauchpaprika
3 Nelken
1 TL Kreuzkümmel
2 Dosen (800g) Kicherebsen
200g rote Linsen
1 Liter Gemüsefond oder Gemüsebrühe
1 kl. Dose 400g stückige Tomaten
Tomatenmark
4 TL Öl
Salz
Joghurt

Die Zwiebeln in dünne Spalten schneiden. Die Siele vom Koriander abschneiden und zur Seite legen, die Blätter hacken.

In einem Topf das Öl mit dem Kreuzkümmel und den Nelken 1 min erhitzen. Die Zwiebeln und die Korianderstiele dazugeben und 2 min anschwitzen, mit Salz würzen. Ansschließend alles mit dem Rauchparikapulver bestäuben,kurz mit anrösten und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen.

Die Linsen unter fließendem Wasser abspülen, mit den stückigen Tomaten in die Suppe geben und 10 min köcheln lassen. 

Die Kicherebsen ebenfalls abspülen und zusammen mit dem Koriander (noch etwas aufheben) und dem Tomatenmark in die Suppe geben und weitere 10 min Köcheln lassen. Die Stiele und wenn ihr Glück habt auch die Nelken, wieder rausfischen. Anschließend mit Salz abschmecken.

Nun ist die Suppe fertig und kann mit einem Klecks Joghurt und dem restlichen Koriander bestreut serviert werden.


Soll ich euch noch was verraten, man kann die Suppe auch ganz für sich alleine kochen und sich damit gemütlich aufs Sofa verkrümeln... bei den Temperaturen draußen auch keine soooo schlechte Alternative. Also ihr Lieben, ob mit oder ohne Gäste, macht es euch nett und lasst es euch vor allen Dingen schmecken!

Liebe Grüße 
aus der Hauptstadtküche

Aus Liebe zur Liebe: No-bake Valentine's-Cake


Am Valentinstag spalten sich ja die Geister. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Aber ganz egal, ob man diesen Tag liebt oder nicht: Viel wichtiger ist doch, dass man JEMANDEN liebt. Und das sollte nicht zuletzt man selbst sein! Wenn man also niemanden hat, dem man diesen Leckerbissen „backen“ möchte, kann man sich doch wenigstens selbst etwas Gutes tun. Und wie könnte man das besser tun als mit Kuchen?

Backen habe ich bewusst in Anführungszeichen geschrieben, da man für den Kuchen den Ofen überhaupt nicht benötigt. Und wie das funktioniert erkläre ich euch jetzt.

Zutaten
300g Erdbeeren (TK)
110g Zucker
10 Blatt Gelatine
120g Knusper-Schokomüsli
60g Butter
250g Mascarpone
200 ml Sahne
1 unbehandelte Zitrone
1 Pk Vanillezucker
Deko nach Wahl

Ich habe für die Zubereitung eine etwas größere Silikonform und mehrere kleine Muffinförmchen aus Silikon verwendet. Die Zutaten müssten für etwa 12 Stück (Muffinförmchen) genügen. Man kann auch eine große Form nehmen, wichtig ist aber, dass sie aus Silikon ist, sonst gestalten sich einige Schritte in der Zubereitung etwas schwieriger.


  
Zunächst 5 Blätter Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Erbeeren auftauen (oder frische nehmen; gibt nur die Jahreszeit leider gerade nicht so her) und in einem Mixer pürieren. Nun die Masse durch ein feines Siebt streichen und in einem kleinen Topf, zusammen mit 50g Zucker etwas erwärmen. Die Gelatine ausdrücken und unter die Erdbeeren rühren.

Nun die Silikonförmchen etwa 1 cm hoch mit der Erbeermasse füllen und ab in den Tiefkühler; dann spart man sich nämlich Warterei und die Masse wird schneller fest. Dauert auch wirklich nicht all zu lange. Wenn die Masse fest ist, die Förmchen aus dem Tiefkühler holen und die Füllung (müsste sich jetzt ungefähr anfühlen wie weiche Gummibärchen) vorsichtig aus den Formen lösen und auf ein Brett legen. Die Förmchen auswaschen, damit sie bereit sind, für den nächsten Schritt.

  
Die Butter in einen kleinen Topf geben und auf dem Herd zerlaufen lassen. Das Müsli in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder Topf etwas zerkleinern. Nun einfach die Brösel unter die Butter rühren und jeweils ca. 2 EL in die Muffinförmchen geben und mit dem Löffel gut festdrücken. Jetzt dürfen die Förmchen wieder in den Tiefkühler.

In der Zeit die letzte Komponente vorbereiten. Zunächst wieder 5 Blätter Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Mascarpone, 60g Zucker, Vanillezucker und den Abrieb einer Zitrone grob mit einem Löffel vermischen. Die Sahne auf dem Herd erwärmen, die Gelatine gut ausdrücken in in der Sahne auflösen. Nun die Sahne zu der Mascarpone-Mischung geben und mit einem Handrührgerät so lange schlagen, bis eine cremige luftige Masse entsteht.


Nun die Förmchen wieder aus dem Tiefkühler holen. Den festgewordenen Boden einmal aus der Form lösen und wieder hineinsetzen, so lassen sich die Törtchen später besser aus der Form lösen.
Jetzt einfach etwas von der Creme in jedes Förmchen geben, die feste Erdbeermasse rauflegen und wieder etwas von der Creme darauf verteilen, um alles zu bedecken. Nun die Förmchen entweder wieder in den Gefrierer oder in den Kühlschrank stellen und die komplette Masse fest werden lassen.

Vor dem Servieren einmal mit einem Messer in den Förmchen um die Törtchen herum schneiden und aus der Form lösen. Nach Belieben mit Erdbeeren, Süßkram oder was man eben so mag und im Haus hat dekorieren und es sich anschließend schmecken lassen.

Und habt keine Angst vor dem langen Rezept und den vielen Schritten, eigentlich ist die Zubereitung total unaufwendig und gelingt garantiert.


Also Leute, feiert mit euren Liebsten oder feiert euch einfach selbst, 
aber habt auf jeden Fall Spaß

Liebe (vorzeitige) Valentins-Grüße
Emmely

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Soulfood auf italienisch: Polpette di carne

Während ich gerade durch's Mittelmeer schippere und die leckere italienische Küche auf unserem Schiff genieße, möchte ich euch nicht außen vor lassen. Nö, ich nehme euch einfach mit. Zumindest kulinarisch. Wie findet ihr das? Ich liebe ja die italienische Küche. Am liebsten einfach und ehrlich.


Kennt ihr Essen, das so richtig YUMMIE ist, wo man sich reinlegen könnte, weil es so unglaublich lecker schmeckt? Nach Kindheit, nach Wohlfühlen, nach Geborgenheit?! Eben so richtiges Seelenfutter. So ein Rezept habe ich heute für euch. Eins, das sich ganz schnell zum absoluten Lieblingsrezept von Kind und Kegel mausern könnte. 

Darauf gekommen bin ich in Bologna, der Heimatstadt nicht nur von Sauce Bolognese und Mortadella, sondern auch der Polpette. In einem stylischen Restaurant namens La Bolpetta. Also solltet ihr mal in Bologna sein, dann geht unbedingt ins La Bolpetta!

Durch den Zitronenabrieb schmecken die Fleischbällchen so wunderbar frisch, dass man sie auch gut kalt essen kann. Dieses Rezept eignet sich daher auch ausgezeichnet für Bouletten bei einem sommerlichen Picknick.


Polpette di carne

oder zu Deutsch Fleischklößchen.



Zutaten für 4-6 Personen



1 Biozitrone

1/2 Bund Lauchzwiebeln

120g Parmesan

3 Knoblauchzehen

2 El Semmelbrösel

1 kg Mischhack

3 Eier

Olivenöl

700 ml passierte Tomaten

100 ml Fond

1 El Rohrzucker

Basilikum und Oregano

1 Ciabatta

Salz und Pfeffer



Zitrone heiß waschen, trocknen und die Schale fein abreiben. Die Lauchzwiebeln fein hacken, den Parmesan reiben. Beides in eine große Schüssel geben. Knoblauch schälen und dazupressen. Zitronenschale, Brösel, Gehacktes und Eier dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles miteinander verkneten und Bällchen daraus formen.

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und die Bällchen rundherum anbraten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Für die Soße die passierten Tomaten etwas Olivenöl, Fond und Zucker in einem großen Topf aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Bällchen dann bei kleiner Hiltze 30 min köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die Kräuter dazugeben. Mit Brot servieren.

Guten Appetit!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

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Schnell und lecker: Pasta in Salbeibutter




Manchmal hat man ja so gar keine Lust, nach einem langen Tag noch irgendetwas Aufwendiges zu kochen. Dann soll es einfach schnell gehen, aber 'ne olle Mikrowellen-Lasagne muss es ja nun auch nicht sein. Dafür ist dieses Rezept perfekt! Es braucht nur eine Hand voll Zutaten und die habe ich sogar immer im Haus. 

Rezept
für 4 Personen

500g Nudeln
150g Serrano-Schinken
1 Hand voll Salbei
4 EL Butter
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 TL Chiliflocken


Der Salbei wächst bei uns im Kräuterbeet ohne Ende und zu jeder Jahreszeit. Statt Serrano-Schinken kann man natürlich auch jeden anderen Schinken nehmen und statt normaler Nudeln gehen natürlich auch Tortellini oder Maultaschen. Da kann sich jeder kreativ nach seinem eigenen Geschmack ausleben.


Zunächst einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen und die Nudeln darin bissfest garen.

Den Schinken in Streifen schneiden, die Butter und das Öl in eine große Pfanne geben und den Schinken darin schön kross anbraten. Den Knoblauch klein schneiden oder pressen und zusammen mit den Chiliflocken und dem etwas zerkleinerten Salbei in die Pfanne geben und kurz mitbraten.
Die Nudeln abgießen, in die Pfanne geben und alles gut vermischen.



Schneller geht’s kaum und dann auch noch so lecker!
Guten Appetit
Emmely



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Für einen guten Start in den Tag: Wake-Up Schoko-Shake


Das ist das ultimative Rezept für alle Chocoholics und Morgenmuffel! Leckerer Schoki-Geschmack, Kaffee zum wach werden und das Beste daran: Das alle funktioniert ohne Zucker.

Zutaten
für eine Portion

1 Banane

200 ml Milch (1,5% Fett)

1 Tasse Espresso

2 EL Kakaopulver (Backkakao)

Keine Angst vor der Banane, für alle die kein Bananenfreund sind. Man schmeckt sie wirklich nicht sehr intensiv, sondern sie gibt dem Shake die nötige Süße. Dadurch verzichte ich auch komplett auf Zucker. Wem es aber doch zu herb sein sollte, kann natürlich noch mit einem Süßungsmittel seiner Wahl nachhelfen.

Die Zubereitung könnte einfacher nicht sein. Einfach alle Zutaten in den Mixer hauen, mixen, fertig. So schnell und sooo lecker.

Der Shake schmeckt wirklich so schokoladig, dass er der perfekte Ersatz für Schokolade ist, wenn der Heißhunger mit einem durchgeht.
 
Startet gut in den Tag und lasst es euch schmecken
Emmely

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Samstagsplausch 

Was der Kühlschrank so hergibt: Gefüllte Zucchini

Mal ehrlich, viel zu viele Lebensmittel wandern in den Müll. Asche auf mein Haupt... ja auch bei mir. Dabei versuche ich ja schon immer, nur soviel einzukaufen, wie gegessen wird. Aber dann seht da doch wieder mal ne halbe Dose Thunfisch im Kühlschrank, und ein Rest vom Feta oder Kartoffeln die beim Sonntagsessen übrig geblieben sind - oder , oder, oder. Mir tut es immer in der Seele weh, Essen zu entsorgen.

Zum einen weil schon anderswo so viele Ressourcen acht- und gedankenlos verschwendet werden und zum anderen weil ich Respekt habe von diesem wertvollen Gut. Da haben Menschen für gearbeitet, Tiere sind gestorben, das Ganze wurde zig mal von A nach B gekarrt. In jedem Lebensmittel steckt soviel Zeit und Arbeit... Ich bin weder fanatischer Tier- noch Umweltschützer, aber man macht sich eben so seine Gedanken. Ich bin mir sicher euch geht es da nicht anders.



Also gucken wir doch mal was der Kühlschrank heute so im Angebot hat, was weg muss. Die besagte halbe Dose Thunfisch steht neben dem besagten halben Stück Feta. Zucchini und Tomaten sind Standard, die habe ich so und so immer im Haus und eine Zwiebel findet sich auch noch irgendwo. Und damit hätten wir die Zutaten auch schon zusammen.

Zutaten für 1 Person

1 mittelgroße Zucchini
1/2 Dose Thunfisch
1 Zwiebel
1/2 Stück Feta
Thymian, frisch oder getrocknet
Salz, Pfeffer
eine Hand voll Partytomaten


Als erstes mal den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Zucchini wird halbiert und mit einem Teelöffel ausgehöhlt, dabei das Fruchtfleisch auffangen. Die Zwiebel kleinschneiden, die Tomaten halbieren und den Feta in Würfel schneiden.
Jetzt schon mal die Zucchinihälften gut salzen. Bei dem Gericht ist es wirklich wichtig kräftig zu würzen, sonst schmeckt es am Ende nach nichts. Wenn alles kleingeschnippelt ist, vermengen wir das Fruchtfleisch der Zucchini mit dem Thunfisch, den Tomaten, dem Thymian und der Zwiebel und schmecken es mit Salz und Pfeffer ab.


Die fertige Masse einfach in die beiden Hälften füllen und mit den Fetawürfeln belegen. Auf ein Blech oder in einen Auflaufform betten  und für mindestens 40 min in den Ofen stellen, dann ist alles schön durch und die Zucchini weich. Ich sage euch, es duftet so gut, das man sich schon die ganze Zeit auf sein Essen freut. Viel Spaß beim nachkochen. Lasst es euch schmecken!


Das ist übrigens auch ein gutes Gericht für alle die, die abends keine Kohlenhydrate mehr essen wollen. Perfektes Low Carb essen. Macht richtig satt und glücklich.


 Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


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creadienstag
dekoreenberlin



Mit Röstaromen: Linguine mit Paprikasoße

 

Heute gibt’s Nudeln mit roter Soße – wie mein Opa sagen würde. Aber nachdem man gefühlt jede Variation einer Tomatensoße schon tausendmal gegessen hat, ist es an der Zeit für eine neue rote Soße: Paprikasoße. Die schmeckt herrlich nach gerösteter Paprika und bekommt durch Schinken und Pinienkerne noch eine rauchigere Note. Und dazu meine Lieblingsnudeln: Linguine.
 

Zutaten
für 4 Personen

500g Linguine
4 rote Paprika
2-3 Lauchzwiebeln
2 große Knoblauchzehen
500ml Gemüsefond oder Brühe
100ml Sahne oder Cremefine
etwas Olivenöl
250g Schinkenwürfel
50g Pinienkerne

Als erstes wird der Ofen auf ca.220 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizt. 

In der Zeit die Paprika waschen, halbieren und und mit der Hautseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Paprika mit ein wenig Olivenöl bepinsel und salzen und dann ab in den Ofen für ca.20 Minuten, bis die Haut Blasen wirft und dunkel wird. Keine Angst, wenn die Paprika schwarze Stellen bekommt.

In der Zeit die Lauchzwiebeln und den Knoblauch klein schneiden.

Die Paprika aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und anschließend die Haut abziehen.

Die nun nackte Paprika, die Lauchzwiebeln, den Knoblauch und den Gemüsefond in einen Mixer geben und gut durchmixen, bis keine Stücken mehr in der Soße sind. 

Jetzt einen großen Topf mit Salzwasser für die Nudeln aufsetzen und die Nudeln darin bissfest garen.

In der Zeit in einem kleineren Topf die Schinkenwürfel anbraten und herausnehmen. In denselben Topf nun die Soße geben, die Sahne bzw. Cremefine dazu geben und köcheln lassen. Wenn die Soße zu dünn ist, einfach etwas Nudelwasser hinzugeben. Die Stärke der Nudeln sorgt dafür, dass die Soße etwas andickt.

In einer kleinen Pfanne die Pinienkerne ohne Öl anrösten, bis sie schön goldbraun werden.

Nun einfach die Nudeln mit der Soße mischen, mit Schinkenwürfeln und Pinienkernen bestreuen und servieren.

Fertig ist meine Interpretation einer roten Soße!
Guten Appetit

Sünde pur: Nutellatorte


Es gibt Essen, da nimmt man schon beim Anblick so um die 5 Kilo zu... 
m i n d e s t e n s. Ich muss euch sagen, das ist bei diesem Kuchen leider auch so, aber jeder einzelne Happen ist diese Sünde wert! Und wie bei allem im Leben: die Dosis macht das Gift. Also keine Angst, wenn ihr was abgebt von dieser Köstlichkeit, nimmt euch die Waage das ganz sicher nicht übel. Versprochen.

Das ist ein Kuchen für echte Schokoholiker oder die die es werden wollen. Und obwohl ich gar nicht so ein riesiger Nutella-Fan bin, bin ich Fan von diesem Kuchen, den gar nicht ICH gebacken habe. Skandal! Nicht selbst gebacken? Nö... das ist bei uns in der Familie der Part von Emmely. Sie hat ein echtes Händchen dafür. Das werdet ihr schon noch sehen.




Weil er so unglaublich lecker war, will ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Ich warne vor: man muss wirklich verrückt sein nach Schokolade... aber wer ist das nicht?

Zutaten für den Kuchen
• 200 g Butter 
• 4 EL Kakaopulver 
• 200 ml Wasser 
• 250 g Mehl 
• 350 g Zucker 
• 1 TL Natron 
• Prise Salz 
• 2 Eier 
• 150 Gramm Schmand 
• Nutella

Für die Buttercreme 

• 175 g Butter 
• 350 g Puderzucker 
• 2 EL Milch 
• Nutella


Zubereitung Kuchen

Butter, Kakaopulver und Wasser in einem Topf aufkochen lassen und währenddessen rühren. Zucker, Mehl, Natron und Salz in eine Schüssel geben und mit Eiern, Schmand und der Kakaomasse verrühren. Die Hälfte des Teiges in Springform füllen (gebuttert und gemehlt), beliebige Menge Nutella auf den Teig (ich empfehle viel) und alles mit dem restlichen Teig bedecken. Ca. 30 min bei 180 Grad Umluft backen 

Buttercreme

Die weiche Butter mit 2 EL Milch 1 min lang mit Handrührergerät rühren. Den Puderzucker hinzufügen und so lange rühren, bis eine feste Creme entsteht. Beliebig viel Nutella hinzufügen (ich empfehle viel) und wieder verrühren. Wenn die Creme zu fest wird, noch etwas Milch unterrühren

Anschließend nach Lust und Laune dekorieren, mit allem was noch ein paar Kalorien beisteuern kann :-))) Raspelschokolade, Schokostäbchen...




Ihr Lieben, lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen


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Heiß und kalt ein Genuss: Couscous-Pfanne mit Feta-Dip


Couscous ist ja ein absoluter Allrounder. Ob als warmes Abendessen, als Snack im Büro oder als Salat beim Grillen, Couscous kann einfach alles. Und passend dazu habe ich ein Rezept, das auch alles kann. Eine Couscous-Pfanne, die als warmes Hauptgericht genauso gut schmeckt wie als kalter Salat. 
Das Chamäleon der Rezepte, das sich immer seiner Umgebung anpasst. Quasi.

Zutaten
für 5-6 Personen

500g Couscous

800g Hühnchen

400g Tomaten

1 Stange Lauch

2 Paprika

3-4 Frühlingszwiebeln

Tomatenmark

Ajvar

Currypulver

Paprikapulver

300g Joghurt

200g Feta



Paprika, Tomaten, Lauch und Frühlingszwiebeln kleinschneiden und in einer Pfanne anbraten, etwas Paprikapulver darüber geben, salzen und pfeffern.

Den Couscous mit heißem Wasser übergießen und quellen lassen, bis er das gesamte Wasser aufgenommen hat. Für genaue Angaben bzgl. der Menge des Wassers haltet euch einfach an die Angaben auf der Verpackung. Anschließend Salz, Paprikapulver und Currypulver zum Couscous geben. Die Menge hängt davon ab, wie intensiv ihr den Geschmack gerne hättet. Also einfach zwischendurch probieren und nach dem eigenen Geschmack abschmecken.

Das Fleisch in mundgerechte Stücken schneiden und in einer Pfanne mit Salz und Peffer anbraten. Etwas Tomatenmark und Ajvar hinzugeben und kurz mitbraten. Ob ihr milden oder scharfen Ajvar nehmt, hängt von eurem persönlichen Geschmack ab.

Für den Dip einfach den Feta zerbröseln, mit dem Joghurt vermischen (den Fettgehalt dürft ihr selbst wählen) und bei Bedarf mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun einfach das Gemüse, das Fleisch und den Couscous in einem großen Topf oder einer großen Schüssel vermengen.

Heiße Couscous-Pfanne mit dem Feta-Dip servieren oder im Kühlschrank aufbewahren und später als Salat genießen.

So einfach und schnell ist ein Gericht gezaubert, das aber mindestens wie drei funktioniert!

 Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit

Emmely


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Superfood im Doppelpack: Apfel-Sellerie-Suppe

Superfood ist ja zur Zeit der Renner. Wo man auch hinsieht SUPERFOOD. Sachen, von denen man vor ein paar Jahren noch nie etwas gehört hat. Bei sowas bin ich ziemlich skeptisch. Das bin ich generell, wenn etwas so gehypt wird. Harry Potter zum Beispiel habe ich erst Jahre nach der großen Hysterie gelesen. Und ja... tolle Bücher. Aber versteht ihr, was ich meine?

Bisher konnte ich jedenfalls ganz gut ohne Chia-Samen und Goji-Beeren überleben. Wusstet ihr, dass wir die guten gesunden Sachen, die unsere Vorfahren schon vor hunderten Jahren aßen, genau vor unserer Nase haben? Aus der Region. Anderes Thema:



Winterzeit ist Suppenzeit. Die Vorteile liegen auf der Hand: sie wärmt so schön von innen und am nächsten Tag schmeckt sie nochmal so gut. Und wenn man dann auch noch so ein Suppenkaspar ist wie ich, ist man natürlich immer auf der Suche nach neuen, interessanten und wohlschmeckenden Kombinationen.

Warum nicht mal den süß-sauren Apfel mit der würzigen Sellerieknolle zusammen in einem Topf schwimmen lassen? Und so ganz nebenbei ist der unterschätzte unscheinbare Sellerie ausgesprochen gesund und eine uralte Heilpflanze. Er ist entzündungshemmend, entschlackend und reich an Kalium. Und auch der gute Apfel mit seinen vielen Vitaminen ist gerade im Winter nicht zu verachten. Dadurch ist diese Suppe nicht nur sehr lecker, sondern auch unheimlich gesund.


Zutaten für 4 Personen

600g Knollensellerie
4 Äpfel
2 Zwiebeln
1 EL Butter
1 Liter Gemüsefond oder Brühe
50 ml Sahne
4 Scheiben Serrano-Schinken
gesalzene Macadamia-Nüsse
Salz und Pfeffer

Die Zwiebeln in Würfel schneiden und in der Butter glasig braten.
Den ebenfalls in Würfel geschnittenen Apfel und Sellerie dazugeben und kurz mitbraten. Mit dem Fond oder der Brühe aufgießen und kochen lassen.

Wenn der Sellerie weich ist, die Suppe mit der Sahne pürieren. Sollte die Suppe zu dick sein, kann noch etwas Wasser dazugegeben werden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Serrano-Schinken in feine Streifen schneiden und fettfrei in einer Pfanne knusprig braten. Zusammen mit den gehackten Nüssen über die Suppe geben und servieren.


Lasst es euch schmecken und bleibt schön gesund.

Liebe Grüße aus Berlin
Doreen

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